Kultur - SP-Woller: "Opposition negiert weltweit erfolgreiche Kulturangebote der Stadt Wien"

ÖVP, FPÖ und Grüne machen offenbar auch im Kulturbereich gemeinsame Sache, um einen Sozialdemokratischen Bürgermeister nach der nächsten Wahl zu verhindern.

Wien (OTS/SPW-K) - "Wien-Kultur feiert fulminante Erfolge im Ausland! So wurde vor Kurzem die Ausstellung 'Kunst in Wien um 1900' mit Schätzen des Wien-Museums von Schiele bis Klimt in Japan durch die Zweite Landtagspräsidentin Klicka in Tokio eröffnet", sagt der Vorsitzende des Kulturausschusses, SPÖ-Gemeinderat Ernst Woller in der heutigen Sitzung des Wiener Gemeinderats. Er strich die Erfolge im Kulturbereich hervor.

Kulturstadtrat Mailath-Pokorny habe vor wenigen Tagen neue Projekte im Zusammenhang mit der Wiener Theaterreform vorgestellt:
das Vindobona in der Brigittenau wurde als neues Comedyzentrum präsentiert, der Nestroyhof wurde als multidisziplinärer Ort für Theater und Kunst eingerichtet und im Süden Wiens wurde das neue Kulturzentrum "Palais Kabelwerk" eröffnet.

"Zwei unabhängige Studien haben die Topp-Qualität der Kultur in Wien bestätigt", sagt Woller. In der Studie zur Lebensqualität in Wien gibt es die Bestnote für das Kultur- und Kunstangebot. Mehr als 90 Prozent der WienerInnen sind zufrieden und sehr zufrieden mit dem Angebot in diesem Bereich. "Diese Daten decken sich auch mit dem realen Kulturleben in Wien: wir haben täglich 70.000 Sitzplätze in den Bereichen Theater, Oper, Musik, Kabarett und Unterhaltung!", sagt der SPÖ-Gemeinderat.

"Die zweite Studie, die Kulturstadtrat Mailath-Pokorny und die Wiener Wirtschaftskammerpräsidentin Jank vorgestellt haben, belegt, dass jeder Euro an Kulturförderung 2,3fach zurückfließt", stellt Woller fest. Von den wirtschaftlichen Effekten der Kulturförderung profitiert besonders die Wiener Wirtschaft und die 6.700 Menschen, die dadurch einen Arbeitsplatz haben.

"Die Raunzerei und Wadlbeisserei der Vereinigten Opposition ist durch nichts berechtigt, außer durch den bevorstehenden Wahlkampf", weist Woller Kritik der Opposition zurück. FPÖ-Klubobmann Schock habe diese Koalition bereits bestätigt, die nur zum Ziel habe, nach der nächsten Wahl Michael Häupl als Bürgermeister zu verhindern. Der SPÖ-Gemeinderat weist darauf hin, dass es in Wien zahlreiche Einrichtungen nicht geben würde, hätten ÖVP, FPÖ und Grüne das Sagen in Wien. Nur die SPÖ hat diese Projekte unterstützt: im Kulturbereich würde es alles im Bereich der Vereinigten Bühnen Wien nicht geben, Also kein Theater an der Wien, kein Ronacher, 800 Arbeitsplätze gebe es nicht, ebenso wenig wie 80 Orchestermusiker. "All das wäre katastrophal für die Wiener Wirtschaft und den Tourismus", sagt Woller. Wenn die Opposition in Wien das Sagen hätte, würde es auch keine Wiener Festwochen und keine Kunst im öffentlichen Raum geben.

"Die negativen Beispiele gibt es auch in anderen Bereichen, vom ÖVP-FPÖ-Grünen-Nein zu zahlreichen Flächenwidmungen und Schutzzonen bis hin zu zahlreichen Angeboten im Sozialbereich durch den Fonds Soziales Wien. "All das hat die vereinte Chaoskoalition abgelehnt!", sagt Woller

"Die Wiener Sozialdemokraten werden aber dafür sorgen, dass Wien jene Stadt mit der höchsten Lebensqualität und dem besten Kulturangebot der Welt bleibt!", sagt Ernst Woller.
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