Lasar: Provinziale Peinlichkeit bei der UNO-Vollversammlung in New York durch Vertreter Österreichs!

Bundespräsident Heinz Fischer gibt Mahmud Ahmadinedschad die Ehre!

Wien, 24-09-2009 (fpd) - Das Verhalten der österreichischen Vertreter bei der UNO-Vollversammlung in New York sei an Provinzialität und Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten gewesen. Während der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad in seiner gestrigen Rede abermals Hetztiraden gegen Israel vom Stapel ließ und mit antisemitischen Ausfällen glänzte, gab die österreichische Delegation, allen voran Bundespräsident Heinz Fischer dem iranischen Präsidenten die Ehre, während es die Vertreter der westlichen Wertegemeinschaft vorzogen den Saal zu verlassen, so heute FPÖ-LAbg. David Lasar in einer Reaktion zum Eklat rund um Mahmud Ahmadinedschad und Heinz Fischer.

Gerade von Bundespräsidenten Fischer sei hier besondere Sensibilität gefordert, stehe doch das Staatsoberhaupt als oberster Repräsentant der Republik unter besonderer Beobachtung. Bemerkenswert sei dieser Fall jedoch auch unter dem Gesichtspunkt, da Heinz Fischer schon in der 1970 ´er Jahren als Klubsekretär von Bruno Kreisky und später auch als Klubobmann der SPÖ im Parlament eine höchst zweifelhafte Rolle in der Causa Simon Wiesenthal spielte. Sogar der Bund der sozialistischen Widerstandskämpfer forderte im Jahr 2004 "den lieben Freund Heinz Fischer" auf dazu Stellung zu beziehen, so Lasar.

Vielleicht sind diese beiden Geschichten nur rein zufällig passiert -Faktum sei, daß der Bundespräsident seine Rolle als Staatsoberhaupt gestern Nacht in New York nicht optimal erfüllt und bei Teilen der jüdischen Gemeinde zumindest für Erstaunen gesorgt habe. Bemerkenswert sei in diesem Zusammenhang auch, daß der Präsident der IKG, der ja sonst mit Wohlmeinungen zur österreichischen Innenpolitik nicht unbedingt sparsam umgehe, bislang kein Wort zu dieser irritierenden Verhaltensweise gefunden habe. Eine Entschuldigung für diesen Fauxpas von Fischer sowie eine Erklärung von Ariel Muzicant als IKG Präsident wäre jetzt jedenfalls angebracht, so Lasar abschließend. (Schluß)

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