Die Rückkehr der Inflation steht bevor

KBC AM empfiehlt: Inflation-Linked Bonds - Perfekte Absicherung gegen Teuerungsrate

Wien/Frankfurt (OTS) - Die aktuelle Inflationsrate von -0,2
Prozent in der Eurozone, könnte zum Schluss verleiten, dass das Thema Inflation derzeit bei der Anlageentscheidung keine Rolle spielt."Was dabei außer Acht gelassen wird ist die Tatsache, dass die aktuelle Geldpolitik der Zentralbanken weltweit darin besteht, dem Markt ausreichend finanzielle Mittel - Liquidität - zur Verfügung zu stellen mit der Folge, dass die Geldmenge im Markt immens erhöht wird", betont Rainer Ottemann, Abteilungsdirektor Asset Management Österreich, Deutschland und Schweiz bei der KBC Bank Deutschland AG.

Aufgrund der Krise schrauben viele Hersteller allerdings die Produktion ihrer Waren zurück. Sobald die Wirtschaft wieder anspringt, könnten daher Lieferengpässe für bestimmte Produkte entstehen. Und schon steht die altbekannte Inflation vor der Tür. Schreckgespenst nicht nur für Arbeitnehmer, sondern auch für Inhaber festverzinslicher Anleihen. Denn ihr Zinsertrag verringert sich real, weil er nicht mit der Geldentwertung mitwächst.

Absichern können sich Anleger mit inflationsgeschützten Anleihen, auch Inflation Linked Bonds (ILBs) genannt. Sie sind mitKuponzahlungen und Kapitalforderung an die Entwicklung eines bestimmten Verbraucherpreisindexes gebunden. Allein die Emissionen der staatlichen Emittenten erreichen inzwischen eine Marktkapitalisierung von annähernd 1.700 Mrd. USD, zehnmal so viel wie im Jahr 1997.

Vorteile der inflationsgeschützten Anleihen

Momentan bewegt sich die Inflation zwar auf einem historischen Tiefststand, für Anleger weisen inflationsgeschützte Anleihen trotzdem Vorteile auf. Schließlich sichern sie sich so langfristig vor einer Kaufkraftminderung des Vermögens durch schleichende Geldentwertung ab. Sie bieten einen 100-Prozent-Hedge gegen Inflation und haben eine geringe Korrelation mit anderen Anlageklassen.

Besonders zu beachten ist bei einer Investition die Entwicklung der Inflationserwartung, der so genannten Break-Even-Inflationsrate (BEI). Im Vergleich zu den aktuellen Inflationsraten zeichnet diese ein ganz anderes Bild, denn der Markt antizipiert schon jetzt eine höhere Preissteigerung für die Zukunft. Diese Erwartung wird von steigenden BEI widergespiegelt. Anlegern gibt die BEI Auskunft über den Aufschlag - den Spread - zwischen einer Nominalanleihe und einem Bond, der an die Entwicklung der Preissteigerung gekoppelt ist. BeiInflation Linkern ist die Kennziffer ein Indikator für die Performance des Bonds.

Derzeit bieten die BEIs exzellente Chancen zum Einstieg in Inflation-Linked Bonds - gerade für langfristig orienti erte Anleger Denn: Ist die tatsächliche Inflation über der aktuellen Break-Even-Inflationsrate von 1,70 Prozent, rentieren die inflationsgeschützten über traditionellen Anleihen. Sind beide Faktoren gleich, dann entwickeln sich die Inflation-Linker bei sinkenden Nominalzinsen besser. Aktuell liegt die BEI für die nächsten Jahre unter ihrem Durchschnitt von 2,02 Prozent. In fünf der vergangenen acht Jahre haben sich die inflationsgeschützten Anleihen im Vergleich zu Nominalanleihen besser entwickelt. Rainer Ottemann:
"Allein ein Wiederanstieg auf den langfristigen Durchschnitt der tatsächlichen Preissteigerung auf 2,6 Prozent hätte für den Anleger langfristig bedeutenden Einfluss auf die Kaufkraft seiner Vermögensanlage."

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