• 23.09.2009, 11:55:31
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Karlheinz Hackl sagte dem Burgtheater adieu

Kämpft um seine Professur am Reinhardt-Seminar

Wien (OTS) - Karlheinz Hackl hat seinen Vertrag mit dem
Burgtheater gelöst. Das erklärt er in einem Interview für die morgen
erscheinende NEWS-Ausgabe. Hackl spielte nach Überwindung seiner
Tumor-Erkrankung vor sechs Jahren Wiederaufnahmen und
Kabarettprogramme, aber keine große Neuproduktion mehr in dem Haus,
dessen Star er viele Jahre lang war. Nun sagt er im Interview, seine
Prioritäten hätten sich verlagert. "Ich bekomme keine Pension vom
Burgtheater. Ich ließ mich während meiner Krankheit karenzieren, dann
hat man mir eine Abfindung gegeben. Seither bin ich nicht mehr
Mitglied des Burgtheaters. Ich will den Staat kein Geld kosten und
alles zurückzahlen, was ich bekommen habe, als ich nicht spielen
konnte. Das waren 4.300 Euro netto - nicht viel. Die Leute sollen das
ruhig erfahren, damit sie nicht immer glauben, wir Schauspieler
schwimmen im Geld."

Hackl bezeichnet sich als freier Schauspieler und politischer
Kämpfer gegen rechts. Zur Wiener Gemeinderatswahl wird er mit seiner
Partei SKÖ nicht antreten, fordert aber alle, die ihn gewählt hätten,
dazu auf, für Häupl zu stimmen.

Um seine Professur am Reinhardt-Seminar müsse er "jetzt kämpfen",
sagt Hackl im Interview. "Man will mich mit meinen sechzig Jahren in
Pension schicken. Das täte mir wirklich leid, denn ich unterrichte
sehr gern." Sein Wunsch wäre eine Inszenierung am Akademietheater
oder an der "Josefstadt".

Rückfragehinweis:
Sekretariat NEWS
Chefredaktion
Tel.: (01) 213 12 DW 1103

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