- 21.09.2009, 12:11:33
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Wechselwirkungen zwischen seelischer Gesundheit und Körper meist unterschätzt
Initiative "Mental & Physical Health" schafft anlässlich des Tages der seelischen Gesundheit Aufklärung
Wien (OTS) - Bereits jeder Vierte ist von einer psychischen
Erkrankung wie Depression, Angststörung oder Schizophrenie betroffen.
Diese gehen meist Hand in Hand mit ökonomischen, sozialen und
persönlichen Folgen. Betroffene einer psychischen Erkrankung neigen
zudem zu einem erhöhten Risiko für metabolische Abnormitäten wie
Bluthochdruck, Diabetes oder Adipositas, einer damit verbundenen
verkürzten Lebenserwartung sowie zu Herz-Kreislauferkrankungen. Nach
wie vor fehlt hier aber eine ganzheitliche Sichtweise. Mit der
Initiative "Mental & Physical Health" soll nun für das nötige
Bewusstsein und Verständnis gesorgt werden.
Die Initiative "Mental & Physical Health" wurde bereits 2008 auf
europäischer Ebene gegründet und soll nun in Österreich umgesetzt
werden. Ziel der Initiative ist es, die Bewusstseinsbildung für den
Zusammenhang von psychischen Krankheiten und deren körperlichen
Auswirkungen zu fördern sowie eine ganzheitliche Betrachtung des
Themas zu erwirken. "In den Praxen herrscht noch immer eine sehr
starke Einzelsicht und eine viel zu isolierte Betrachtung dieser
Thematik", bestätigen Univ.-Prof. Dr. Siegfried Kasper von der
Universitätsklinik für Psychiatrie und Univ. Prof. Dr. Bernhard
Ludvik von der Universitätsklinik für Innere Medizin III. Die
Initiative soll daher dazu beitragen, das österreichische
Gesundheitssystem stärker an den Bedürfnissen einer ganzheitlichen
Betrachtung von mentaler und physischer Gesundheit auszurichten und
die Interdisziplinarität zu fördern.
Sprecher (in alphabetischer Reihenfolge):
- MR Dr. Walter Dorner, Österreichische Ärztekammer (angefragt) - Univ.-Prof. Dr. Siegfried Kasper, Universitätsklinik für Psychiatrie - Univ.-Prof. Dr. Bernhard Ludvik, Universitätsklinik für Innere Medizin III - Mag. Dr. Hans-Jörg Schelling, Vorsitzender des Verbandsvorstandes im Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger (angefragt) - Sc. Hon. Prof. Dr. Robert Schlögel, Bundesministerium für Gesundheit - HR Prim. Univ.-Doz. Dr. Werner Schöny, pro mente austria, Österreichischer Dachverband der Vereine und Gesellschaften für psychische und soziale Gesundheit - Austrian Federation for Mental Health - Vertreter der Österreichischen Gesellschaft für Allgemein- und Familienmedizin (angefragt)
Moderation: Univ. Prof. Dr. Anita Rieder, Institut f. Sozialmedizin
der Medizinischen Universität Wien
Wann: 08. Oktober 2009, 09:00 Uhr
Ort: Presseclub Concordia, Bankgasse 8, A-1010 Wien
Anfahrt: U3 bis Station Herrengasse, oder U2 bis Station
SchottentorUm Anmeldung unter [email protected] bzw. 01/402 13 41-40 wird
gebeten. Wir freuen uns darauf, Sie bei der
Pressekonferenz begrüßen zu dürfen!
Die in diesem Pressetext verwendeten Personen- und
Berufsbezeichnungen treten der besseren Lesbarkeit halber nur in
einer Form auf, sind aber natürlich gleichwertig auf beide
Geschlechter bezogen.
Bild(er) finden Sie nach Ende der Veranstaltung im AOM/Original
Bild Service sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at,
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Rückfragehinweis:
Welldone Werbeagentur GmbH Mag. Elisabeth Kranawetvogel Mag. Katja Mair, Public Relations Lazarettgasse 19/4. OG, 1090 Wien Tel.: 01/402 13 41-40 mailto:[email protected]
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