- 17.09.2009, 10:35:24
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Johannes Hahn: Österreichs Archäologie auf ausgezeichnetem Weg
Wissenschaftsminister besichtigt aktuelle Grabung des Projekts Bernsteinstraße im Burgenland
Wien (OTS) - "Österreichs Archäologie ist auf einem
ausgezeichneten Weg. Der jüngste, sehr erfreuliche Beweis ist dieser
außergewöhnliche Fund im Rahmen des Bernsteinstraßenprojekts, mit dem
Österreichs Archäologinnen und Archäologen einmal mehr für positive
internationale Schlagzeilen sorgen", so Wissenschaftsminister
Johannes Hahn. Er macht sich heute in Strebersdorf (Gemeinde
Lutzmannsburg, Mittelburgenland) vor Ort ein Bild des Fundes:
Grabungsleiter Dr. Stefan Groh und sein Team sind bei ihrer Grabung
auf drei neue Militärlager gestoßen - die größten und einzigen des
Bundeslandes und der angrenzenden Region.
"Dieser Fund hat nicht nur für Österreich, sondern auch über die
Landesgrenzen hinweg hohe wissenschaftliche Bedeutung. Die
österreichische Archäologie wird damit auch den Wissenschafts- und
Forschungsstandort Österreich stärken", ist Hahn überzeugt.
"Die Wissenschafterinnen und Wissenschafter knüpfen nahtlos an die
erfolgreiche Grabung im Vorjahr an", dankte der Minister
Grabungsleiter Dr. Stefan Groh und dessen Team für die engagierte
Arbeit. Neben der großen Bedeutung für die Archäologie habe die
Grabung weiters positive Effekte für die Bereiche Wirtschaft und
Tourismus.
Besonders erfreulich sei auch die gut funktionierende
länderübergreifende Kooperation mit Ungarn, Slowenien und der
Slowakei. Der Fund unterstreiche die hohe Qualität und große
Professionalität, mit der die Forscherinnen und Forscher des
Österreichischen Archäologischen Institutes (ÖAI) arbeiten. Mit der
Bestellung von Dr. Sabine Ladstätter zur ÖAI-Direktorin sei die
positive Weiterentwicklung des ÖAI gesichert, ist Hahn überzeugt.
Gerade auch in Hinblick auf die Nachwuchsförderung sei das ÖAI "sehr
gut aufgestellt". Es gebe einige junge, sehr engagierte
Archäologinnen und Archäologen, das sei "vielversprechend für die
Zukunft", so Hahn.
Das Österreichische Archäologische Institut hat 2007 im Rahmen des
Bernsteinstraßenprojekts begonnen, in Frankenau-Strebersdorf
(Mittelburgenland) eine neue, bislang archäologisch noch nicht
untersuchte Siedlung zu erfassen. Zum Einsatz kommen dabei modernste
wissenschaftliche Methoden wie geophysikalische Messungen.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, Minoritenplatz 5, 1014 Wien
Pressebüro
Tel.: +43/1/53120-9007
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