Bundesheer: Neue Erkenntnisse zum Scharfschießen in Allentsteig

BMLVS (BMLVS) - Verteidigungsminister Norbert Darabos machte sich
in Allentsteig ein Bild von den Schäden und von den Ergebnissen der Untersuchungskommission. Im Gespräch mit den Betroffenen versprach er rasche und unbürokratische Hilfe. Darabos: "Wir werden alles daran setzen, die Unfallursache lückenlos und rasch aufzuklären". Das Scharfschießen fand im Rahmen der Übung der Militärakademie aus Wr. Neustadt statt. Sechs Geschütze, eine Batterie, des Aufklärungs und Artilleriebataillons 4 aus der Liechtensteinkaserne in Allensteig haben aus dem Feuerstellungsraum Wildings am Truppenübungsplatz Allentsteig sechs Schuss abgegeben. Ziel war der Raum Großpoppen, inmitten des Übungsplatzes. Eine Sprenggrante des Kalibers 15,5 cm, ist aus derzeit noch unklarer Ursache in der Kalvarienbergsiedlung, am Ortsrand der Stadt Allentsteig aufgeschlagen. Die Abweichung zwischen dem geplanten und dem tatsächlichen Ziel beträgt ca. 3 km. Die Geschützbedienung bestand aus erfahrenen Kadersoldaten. Es wurde niemand verletzt.
Das Bundesheer bedauert den Vorfall außerordentlich und hat bereits seit den Morgenstunden Offiziere vor Ort, die den Schaden begleichen. Die gestern bereits eingesetzte Untersuchungskommission des Bundesheeres tagt.

Die Panzerhaubitze M-109 A5Ö ist das Waffensystem der Artillerie des Österreichischen Bundesheeres. Das Geschütz ist mit einem elektronischen Feuerleitsystem und einer Selbstfahrlafette mit modernen Richt- und Beobachtungsmitteln ausgestattet. Jede Panzerhaubitze verfügt über eine Trägheitsnavigations-, Orientierungs- und Richtanlage. Die Panzerhaubitze hat eine Motorleistung von 440 PS und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 56 km. Die Höchstschussweite reicht bis zu 30 km. Das System ist in vielen Armeen eingesetzt, u.a. auch in der U.S. Army. Die österreichische Version entspricht dem neuesten Stand der Technik und erfüllt höchste Sicherheitsstandards. Die M109A5 Ö sind in Mistelbach, Allentsteig und Feldbach stationiert.

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