- 17.09.2009, 10:03:44
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BZÖ-Petzner zu ORF: Gemeinsam den öffentlich-rechtlichen Rundfunk retten
"ORF 1" privatisieren - "ORF2" soll starker rot-weiß-roter Sender werden
Wien (OTS) - "Kümmern wir uns gemeinsam darum, dass wir den
öffentlich-rechtlichen Rundfunk retten", verlangte
BZÖ-Generalsekretär und Mediensprecher Abg. Stefan Petzner anlässlich
der ORF-Enquete im Parlament von den anderen Parteien. Als einzige
Chance sieht Petzner die Umsetzung des BZÖ-Modells mit einem
privatisierten ersten Programm und einem gestärkten
öffentlich-rechtlichen Programm im "Zweier". Den Regierungsparteien
warf Petzner vor, kein Konzept zu haben.
Laut Petzner gibt es nur drei Möglichkeiten zur Rettung des ORF. Zwei
davon, eine Gebührenerhöhung und mehr Werbezeiten seien durchweg
abzulehnen. Deshalb verlangt das BZÖ, dass der Sender "ORF 1"
privatisiert wird. Mit den daraus lukrierten Einnahmen soll "ORF 2"
zu einem starken öffentlich-rechtlichen rot-weiß-roten Sender mit
ausgebaut werden. Für Petzner ist dazu auch eine wirtschaftliche
Stärkung der Landesstudios nötig - etwa durch eine Erhöhung der
Werbezeiten von fünf auf sieben Minuten. Im Gegenzug müsse die
Werbesteuer für Printmedien aufgehoben werden.
"Rot und Schwarz haben systematisch den ORF über viele Jahre
kaputtgemacht, weil sie nur auf Posten und Einfluss geachtet haben -
jetzt steht der öffentlich-rechtliche Rundfunk vor der Pleite",
kritisierte Petzner. Jahrzehntelang sei zudem verhindert worden, dass
die österreichischen Seher eine größere Auswahl an Programmen hat.
"Wir wollen einen starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk - aber auch
starke private und kommerzielle Sender", brachte Petzner die
Forderung der BZÖ auf den Punkt.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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