BZÖ-Petzner zu ORF: Gemeinsam den öffentlich-rechtlichen Rundfunk retten

"ORF 1" privatisieren - "ORF2" soll starker rot-weiß-roter Sender werden

Wien (OTS) - "Kümmern wir uns gemeinsam darum, dass wir den öffentlich-rechtlichen Rundfunk retten", verlangte BZÖ-Generalsekretär und Mediensprecher Abg. Stefan Petzner anlässlich der ORF-Enquete im Parlament von den anderen Parteien. Als einzige Chance sieht Petzner die Umsetzung des BZÖ-Modells mit einem privatisierten ersten Programm und einem gestärkten öffentlich-rechtlichen Programm im "Zweier". Den Regierungsparteien warf Petzner vor, kein Konzept zu haben.

Laut Petzner gibt es nur drei Möglichkeiten zur Rettung des ORF. Zwei davon, eine Gebührenerhöhung und mehr Werbezeiten seien durchweg abzulehnen. Deshalb verlangt das BZÖ, dass der Sender "ORF 1" privatisiert wird. Mit den daraus lukrierten Einnahmen soll "ORF 2" zu einem starken öffentlich-rechtlichen rot-weiß-roten Sender mit ausgebaut werden. Für Petzner ist dazu auch eine wirtschaftliche Stärkung der Landesstudios nötig - etwa durch eine Erhöhung der Werbezeiten von fünf auf sieben Minuten. Im Gegenzug müsse die Werbesteuer für Printmedien aufgehoben werden.

"Rot und Schwarz haben systematisch den ORF über viele Jahre kaputtgemacht, weil sie nur auf Posten und Einfluss geachtet haben -jetzt steht der öffentlich-rechtliche Rundfunk vor der Pleite", kritisierte Petzner. Jahrzehntelang sei zudem verhindert worden, dass die österreichischen Seher eine größere Auswahl an Programmen hat. "Wir wollen einen starken öffentlich-rechtlichen Rundfunk - aber auch starke private und kommerzielle Sender", brachte Petzner die Forderung der BZÖ auf den Punkt.

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