Schönpass: "Unser Wahlziel ist klar: Ein Mandat mehr in jeder Gemeinde!"

SP-GemeindevertreterInnen zu Gemeinderatswahlen in OÖ am 27. September

Linz (OTS) - "Unser Wahlziel ist klar: Wir wollen in jeder
Gemeinde ein Mandat dazugewinnen. 10.000 KandidatInnen treten in 430 Gemeinden für die SPÖ an. Es gibt diesmal den bisher höchsten Frauenanteil auf den SP-Listen bei Gemeinderatswahlen, immerhin wollen wir 300 Frauen mehr in die Gemeinderäte bringen. Besonders erfreulich ist, dass auf den Wahlvorschlägen der SPÖ mehr als 1.025 Frauen und Männer im Alter zwischen 18 und 30 sind. Die jüngste KandidatIn ist gerade 18 Jahre. Unsere 10.000 KandidatInnen werden bis zur Wahl 500.000 Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher persönlich besuchen", zieht die Landesvorsitzende des SP-GemeindevertreterInnenverbandes, Bgm.in Rosemarie Schönpass, Bilanz eines engagierten Wahlkampfs in den oö. Kommunen.
SPÖ kandidiert in 430 Gemeinden
Die SPÖ hat in 430 Gemeinden einen Wahlvorschlag für die Gemeinderatswahlen eingebracht.

Keine Kandidatur der SPÖ gibt es in 14 Gemeinden:
? Bezirk Braunau: Franking, Kirchberg, St. Georgen, Treubach,
St. Radegund
? Bezirk Freistadt: Kaltenberg
? Bezirk Grieskirchen: Heiligenberg, Wendling
? Bezirk Ried: Mörschwang, St. Georgen
? Bezirk Urfahr Umgebung: Schenkenfelden
? Bezirk Vöcklabruck: Rutzenham, Atzbach

10.444 KandidatInnen

Auf den Wahlvorschlägen scheinen insgesamt 10.444 Männer und Frauen auf, die sich bereit erklärt haben für die Sozialdemokratische Partei zu kandidieren. Das sind um 346 mehr als bei den Wahlen 2003.

Frauenanteil auf 29 % gestiegen

Mit 2974 Frauen auf den Wahlvorschlägen der SPÖ wurde die bisher höchste Zahl von Kandidatinnen auf SP-Parteilisten bei Gemeinderatswahlen erreicht. Aus den Listenreihungen ist ersichtlich, dass bereits jetzt 921 Frauen an wählbarer Stelle (Basis:
GR-Wahlergebnis 2003) kandidieren.

Junge KandidatInnen bis 30 Jahre

Besonders erfreulich ist, dass auf den Wahlvorschlägen der SPÖ 1.025 Frauen und Männer aufscheinen, die zwischen 18 und 30 Jahre alt sind.

Die/Der jüngste KandidatIn ist eine Frau. Sie wird am 22.09.2009 18 Jahre jung und kommt aus der Gemeinde Mondsee (Bezirk Vöcklabruck). Auch an wählbarer Stelle (Basis GR-Wahlergebnis 2003) ist eine Frau die Jüngste. Sie ist 18 Jahre jung und kandidiert in der Gemeinde Obernberg am Inn (Bezirk Ried).

Ältester Kandidat

Auch die ältere Generation (65 Jahre und älter) ist mit 841 Kandidaten gut auf den Wahlvorschlägen vertreten. Der älteste Kandidat wurde am 30.06.1922 geboren und kandidiert in der Gemeinde Krenglbach (Wels-Land).

Wahlziel - 1 Mandat in jeder Gemeinde

Das Wahlziel der SPÖ - 1 Mandat Zugewinn in jeder Gemeinde - ist unter Berücksichtigung der Mandatsgewinne 2003 ( plus 550 Mandate) ein ambitioniertes Ziel. Wir sind überzeugt, dass durch die gute Arbeit für die BürgerInnen, die von den Sozialdemokratischen Gemeinderäten geleistet wird, dieses Wahlziel erreicht werden kann.

Durch diese Mandatsgewinne sollen unsere derzeitigen Mandatsstände weiter ausgebaut und abgesichert sowie weitere absolute Mehrheiten der ÖVP in den Gemeinden gebrochen werden.
"In den Gemeinden, in denen die SPÖ den Bürgermeister stellt und im Gemeinderat mit einer Minderheitsfraktion vertreten ist, sind wir zuversichtlich, dass die Bürgermeister als "Lokomotive" die SPÖ zur stimmenstärksten Partei im Gemeinderat führen", stellt Schönpass fest.

Bürgermeister-Direktwahlen

In 322 Gemeinden werden SP-Kandidaten (33 weiblich, 289 männlich) am 27. September 2009 bei den Bürgermeister-Direktwahlen kandidieren.

Wahlwerbung auf Gemeindeebene
"Schwerpunkt unserer Wahlwerbung auf kommunaler Ebene sind die persönlichen Kontakte. In den nächsten Tagen werden die über 10.000 KandidatInnen 500.000 Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher persönlich besuchen und ihre Zukunftsprogramme übergeben", berichtet die GVV-Landesvorsitzende.
In die Erstellung der kommunalen Programme wurden rd. 250.000 OberösterreicherInnen eingebunden und befragt.
Als Schwerpunkte wurden dabei der weitere Ausbau der Seniorenbetreuung, Arbeitsplätze vor Ort, Nahversorgung, Kinderbetreuung, Schulneubau oder -sanierung, Freizeitmöglichkeiten für Jugendliche und Verkehrsmaßnahmen genannt.
Diese Themen wurden in die kommunalen Wahlprogramme eingearbeitet und finden sich auch im 7-Punkte-Programm der SPÖ für Oberösterreich wieder. Aus diesem Grund gibt es die gemeinsame Wahlwerbung Gemeinderats- und Landtagswahlen in Form von gemeinsamen Foldern. Die thematische Verschränkung und gemeinsame Werbung hat sich 2003 bestens bewährt.

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Oberösterreich, Medienservice
Gerald Höchtler
Tel.: (0732) 772611-22
gerald.hoechtler@spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS40003