• 12.09.2009, 09:28:49
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Ortstafeln - Dörfler: Smolle hat sich demaskiert

Agieren des Obmannes des Slowenenrates für Kärntens Landeshauptmann eine Schande

Klagenfurt (OTS) - Als einen "Brandstifter ersten Ranges"
bezeichnete am Samstag der Kärntner Landeshauptmann Gerhard Dörfler
den Obmann des Rates der Kärntner Slowenen und früheren
Parlamentsabgeordneten Karel Smolle.

Indem dieser über Slowenien Druck auf Österreich und Kärnten
ausüben und somit die Republik und ein Bundesland quasi erpressen
wolle, habe er seine Geisteshaltung unter Beweis gestellt, meinte der
Landeshauptmann zu einem Zeitungsinterview Smolles, in dem dieser ein
Ende des Dialoges zwischen der slowenischen Minderheit und der
Politik angekündigt hatte.

"Karel Smolle hat sich, ebenso wie schon zuvor der rasende
Rechtsbrecher Rudi Vouk, klar ins Abseits gesellschaftspolitischer
Gepflogenheiten gestellt", betonte Dörfler. Mit seiner Mitteilung, es
"ist uns gelungen, die slowenische Politik um 100 Grad zu drehen" und
es dadurch "mehr Druck auf Österreich" geben werde, habe sich der
Obmann des Ratsvereines demaskiert. "Smolles Motto und das seiner
wenigen Getreuen lautet: Mit Laibach gegen Klagenfurt und Wien."
Damit stelle sich Smolle auch klar gegen die Interessen seiner
eigenen Volksgruppe, welche ein friedliches Miteinander und einen
Dialog wolle. Dörfler: "Dieses Agieren ist eine Schande."

Auf der anderen Seite, so der Landeshauptmann, verlange Smolle
einen "sofortigen Dialog" über eine automatische Slowenen-Vertretung
im Landtag. Hier poche er sehr wohl auf Gespräche. "Karel Smolle soll
auch darüber mit der slowenischen Regierung plaudern", empfahl
Dörfler dem Slowenenfunktionär.

Der Landeshauptmann bekräftigte, dass die seinerzeit von
Bundeskanzler Bruno Kreisky initiierte Ortstafel-Lösung - Aufstellen
zweisprachiger Tafeln auf Basis eines 25-Prozent-Anteils
slowenischsprachiger Bevölkerung - unverrückbar sei: "Was für Kreisky
gut war, sollte auch für uns gut sein." Weiters erteilte er der
Forderung Sloweniens, die Rechtsnachfolge des kommunistischen
Jugoslawien antreten zu wollen, eine klare Absage. Befremdend sei,
dass sich Slowenien vor nicht einmal 20 Jahren blutig von Jugoslawien
gelöst habe und sich nun als dessen Nachfolgestaat deklarieren wolle.
"Mit dem gleichen Recht könnten dies Serbien, Kroatien oder Bosnien
verlangen", so der Landeshauptmann abschließend.

Rückfragehinweis:
BZÖ Kärnten

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