- 11.09.2009, 13:47:45
- /
- OTS0222 OTW0222
AUF-AFH: Militärkommanden und deren nachgeordnete Dienststellen
Der Zugang der AUF-AFH zum Thema Militärkommanden
Wien (OTS) - "Nach dem nun der selbsternannte "oberste
Personalvertreter im Bundesheer", Peter Schrottwieser sich zum Thema
Militärkommanden geäußert hat, ist es der AUF-AFH, den sogenannten
"BLAUEN" im BMLVS eine Verpflichtung, auch inhaltlich auf das Thema
medial einzugehen", so der geschäftsführende Vorsitzende der AUF-AFH:
"Seit dem Ergebnis der Bundesheer-Reformkommission steht die AUF-AFH
zu der Beibehaltung der Militärkommanden. Einerseits geleitet durch
das Föderale Prinzip Österreichs und andererseits, weil für uns die
Militärkommanden immer schon aus zweierlei Sicht zu erhalten sind",
stellt Haidinger fest. Einerseits seien die Militärkommanden aus der
Sicht der AUF-AFH eine Stabsorganisation für den regionalen Bereich
(Bundesland), die befähigt sein müsse, die Aufgabenerfüllung des
Bundesheeres nach Wehrgesetz zu planen und durchzuführen.
Andererseits seien die Militärkommanden aus Sicht der AUF-AFH die
Organisation, die für die Truppe, besonders auch für unsere jungen
Soldaten, Rekruten, die infrastrukturelle Organisation
sicherzustellen habe.
"Alle diese Ansätze wurden in den vergangenen Jahren durch die
schwarzen und roten Personalvertreter im BMLVS niemals einer
Diskussion zugeführt, alle unsere Anstrengungen, das Thema
Militärkommanden seriös zu diskutieren und zu bearbeiten, wurden
abgelehnt", weiß Haidinger.
"Wir konnten uns des Eindruckes nicht verwehren, als würden sie
dieses Thema auf die lange Bank schieben wollen. Jetzt ist die Katze
aus dem Sack", stellt Haidinger fest. "Unsere Vermutung hat sich
bewahrheitet, die Bediensteten in den Militärkommanden und in den
nachgeordneten Dienststellen der Militärkommanden wurden bewusst
einer unnötigen Unsicherheit ausgesetzt um nun kurz vor der Wahl zum
"ängstlichen Stimmvieh" für rot und schwarz gemacht zu werden", so
Haidinger. Besonders besorgt zeigt sich Haidinger dahingehend, dass
es durch die geplante Übertragung der Stellungsaufgaben von den
Ergänzungsabteilungen der Militärkommanden zum Heerespersonalamt, nur
marginal zu Personaleinsparungen kommen werde.
"Dies ist aus unserer Sicht ein reiner "schwarzer Schachzug". Diese
Vorgehensweise entspricht nicht dem Personalvertretungsrecht und ist
auch moralisch aufs Schärfste abzulehnen", meint Haidinger und stellt
abschließend fest: "Mit uns nicht! Eine AUF-AFH, ausgestattet mit den
Mehrheiten, die zurzeit noch bei ÖAAB-FCG gegeben sind, hätte dies
nicht zugelassen und würde sich mit allen Mitteln gegen den
Dienstgeber stellen und behaupten."
Rückfragehinweis:
FPÖ
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | FPK