AUF-AFH: Militärkommanden und deren nachgeordnete Dienststellen

Der Zugang der AUF-AFH zum Thema Militärkommanden

Wien (OTS) - "Nach dem nun der selbsternannte "oberste Personalvertreter im Bundesheer", Peter Schrottwieser sich zum Thema Militärkommanden geäußert hat, ist es der AUF-AFH, den sogenannten "BLAUEN" im BMLVS eine Verpflichtung, auch inhaltlich auf das Thema medial einzugehen", so der geschäftsführende Vorsitzende der AUF-AFH:

"Seit dem Ergebnis der Bundesheer-Reformkommission steht die AUF-AFH zu der Beibehaltung der Militärkommanden. Einerseits geleitet durch das Föderale Prinzip Österreichs und andererseits, weil für uns die Militärkommanden immer schon aus zweierlei Sicht zu erhalten sind", stellt Haidinger fest. Einerseits seien die Militärkommanden aus der Sicht der AUF-AFH eine Stabsorganisation für den regionalen Bereich (Bundesland), die befähigt sein müsse, die Aufgabenerfüllung des Bundesheeres nach Wehrgesetz zu planen und durchzuführen. Andererseits seien die Militärkommanden aus Sicht der AUF-AFH die Organisation, die für die Truppe, besonders auch für unsere jungen Soldaten, Rekruten, die infrastrukturelle Organisation sicherzustellen habe.

"Alle diese Ansätze wurden in den vergangenen Jahren durch die schwarzen und roten Personalvertreter im BMLVS niemals einer Diskussion zugeführt, alle unsere Anstrengungen, das Thema Militärkommanden seriös zu diskutieren und zu bearbeiten, wurden abgelehnt", weiß Haidinger.

"Wir konnten uns des Eindruckes nicht verwehren, als würden sie dieses Thema auf die lange Bank schieben wollen. Jetzt ist die Katze aus dem Sack", stellt Haidinger fest. "Unsere Vermutung hat sich bewahrheitet, die Bediensteten in den Militärkommanden und in den nachgeordneten Dienststellen der Militärkommanden wurden bewusst einer unnötigen Unsicherheit ausgesetzt um nun kurz vor der Wahl zum "ängstlichen Stimmvieh" für rot und schwarz gemacht zu werden", so Haidinger. Besonders besorgt zeigt sich Haidinger dahingehend, dass es durch die geplante Übertragung der Stellungsaufgaben von den Ergänzungsabteilungen der Militärkommanden zum Heerespersonalamt, nur marginal zu Personaleinsparungen kommen werde.

"Dies ist aus unserer Sicht ein reiner "schwarzer Schachzug". Diese Vorgehensweise entspricht nicht dem Personalvertretungsrecht und ist auch moralisch aufs Schärfste abzulehnen", meint Haidinger und stellt abschließend fest: "Mit uns nicht! Eine AUF-AFH, ausgestattet mit den Mehrheiten, die zurzeit noch bei ÖAAB-FCG gegeben sind, hätte dies nicht zugelassen und würde sich mit allen Mitteln gegen den Dienstgeber stellen und behaupten."

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