Aktion 4000 - Endlich die Ursachen bekämpfen!

Wien (OTS) - "Ich freu´ mich, dass die Stadt Wien gemeinsam mit ihrem SPÖ Regierungskollegen ein Beschäftigungsprogramm für Langzeitarbeitslose startet", so die Wiener ÖVP Stadträtin Leeb zur Präsentation der "Aktion 4.000".

Stadträtin Brauner sollte den plötzlich aufgetretenen Schwung gleich nutzen und sich mit ihren Kolleginnen und Kollegen in der Stadtregierung darauf verständigen, endlich entsprechenden Maßnahmen zu ergreifen, um einen weiteren Anstieg bei Langzeitarbeitslosen zu verhindern. So wie die Lage derzeit ist, kann sie nämlich in ein paar Jahren das Beschäftigungsprogramm "Aktion 400.000" starten.

Haarsträubenden Defizite im Pflichtschulbereich, nicht eingehaltene Bildungsstandards - das sind die Realitäten in Wien. Mehr als die Hälfte der Poly-Abgänger in Wien haben Schwierigkeiten mit sinnerfassendem Lesen, können nicht dividieren, keine einfachen Flächenberechnungen durchführen, geschweige denn Textrechnungen lösen. Es ist nicht akzeptabel diese Jungen Menschen mit der Perspektive "Hoffnungslos" auf den Arbeitsmarkt zu entlassen. Es ist nicht akzeptabel, den Betrieben in Wien, im Rahmen der Lehrlingsausbildung auch noch den Ausgleich von Bildungsdefiziten aufzubürden. Die Aufstockung der "Überbetrieblichen Lehrausbildungsstätten", löst das Problem nicht nachhaltig. Es verschafft temporäre eine Verschnaufpause - Defizite werden versteckt, das Problem aufgeschoben!

"Bildung ist ein Bürgerrecht und die Grundvoraussetzung auf einen Arbeitsplatz. Es kann nicht sein, dass die Bildungsverantwortlichen in dieser Stadt alljährlich 4.000 junge Menschen schlecht vorbereitet in die Hoffnungslosigkeit entlassen. Die SPÖ muss ihren ideologischen Tunnelblick in Sachen Bildung endlich aufgeben und den Lebensrealitäten in dieser Stadt ins Auge sehen. - damit in Wien was weitergeht." so Stadträtin Leeb abschließend.

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