MediaWatch / APA-OTS Politikportalanalyse: SPÖ verteidigt Ministerin Schmied - ÖVP erhöht Druck

Innsbruck / Wien (OTS) - Das Innsbrucker MediaWatch Institut erstellt im Auftrag von APA-OTS wöchentlich das Top-30 Ranking der meist genannten Politikerinnen und Politiker in den österreichischen Tageszeitungen. Im aktuellen Untersuchungszeitraum (04. September bis 10. September 2009) liegt Unterrichtsministerin Claudia Schmied an erster Stelle. Bundeskanzler Werner Faymann folgt auf Rang zwei, BZÖ-Nationalratsabgeordneter Peter Westenthaler belegt Rang drei.

Unterrichtsministerin Claudia Schmied erreicht mit 802 Nennungen Rang eins. Ihre Entscheidungen als Vorstandsmitglied der Kommunalkredit sorgen weiterhin für Diskussionen. Die SPÖ, allen voran Bundeskanzler Werner Faymann (Rang zwei, 759 Nennungen), stellt sich klar hinter Schmied. ÖVP-Generalsekretär Fritz Kaltenegger fordert von Schmied allerdings im Parlament offenzulegen, was während ihrer Zeit als Vorstandsmitglied passiert ist. Schmied selbst nimmt im Ministerrat Stellung und verlangt von der ÖVP die Angriffe gegen sie zu beenden.

Bundeskanzler Werner Faymann wird vor allem im Zusammenhang mit der Nominierung des nächsten EU-Kommissars thematisiert. Immer mehr Stimmen in der SPÖ wünschen sich von Faymann eine Nominierung seines Vorgängers Alfred Gusenbauer.

Der Spionage-Untersuchungsausschuss beschäftigte sich am Montag und Dienstag mit der Causa Peter Westenthaler (Neueinstieg auf Rang drei, 373 Nennungen). Staatsanwälte sollen unter Missachtung der Verfassung gegen ihn ermittelt haben.

Durch den Landtagswahlkampf in Oberösterreich können sich Landeshauptmann Josef Pühringer auf Rang vier (286 Nennungen) und Landeshauptmannstellvertreter Erich Haider auf Rang fünf (275 Nennungen) positionieren. Pühringer schließt vor der Wahl keine Partei als möglichen Koalitionspartner aus und bekräftigt, in Oberösterreich kein Sparpaket wie in Salzburg und Kärnten zu verabschieden. Erich Haider wirft dem Landeshauptmann einen untergriffigen Wahlkampfstil vor. Auch der Spitzenkandidat der Grünen, Landesrat Rudolf Anschober, findet sich im Ranking (Rang 11, 161 Nennungen).

Neueinstiege in das aktuelle Top-30 Politikerranking: Kurt Flecker, SPÖ (Rang 9, 189 Nennungen); Claudia Bandion-Ortner, parteifrei (Rang 10, 175 Nennungen); Wilhelm Molterer, ÖVP (Rang 15, 120 Nennungen); Helmut Hirt, SPÖ (Rang 18, 109 Nennungen); Ewald Stadler, BZÖ, und Benita Ferrero-Waldner, EU-Kommission (beide Rang 20, 100 Nennungen); Josef Bucher, BZÖ (Rang 23, 91 Nennungen); Elisabeth Grossmann, SPÖ (Rang 24, 87 Nennungen); Gerhard Huber, parteifrei (Rang 25, 88 Nennungen); Siegfried Schrittwieser, SPÖ (Rang 27, 82 Nennungen) und Hannes Swoboda, SPÖ (Rang 29, 81 Nennungen).

Diese Woche finden sich im Top-30 Ranking 13 Politikerinnen und Politiker der SPÖ und sechs der ÖVP. Das BZÖ ist mit vier Akteuren vertreten und die Grünen mit zwei. Die FPÖ positioniert einen Politiker im Ranking. Außerdem im Ranking: Justizministerin Claudia Bandion-Ortner, Bundespräsident Heinz Fischer, EU-Kommissarin Benita Ferrero-Waldner und Nationalratsabgeordneter Gerhard Huber.

MediaWatch analysiert im Auftrag von APA-OTS die Präsenz österreichischer Politiker in der Berichterstattung der heimischen Tageszeitungen. Das wöchentlich aktualisierte Ranking ist über das OTS-Politikerportal www.politikportal.at kostenlos abrufbar.

MediaWatch-Report Politik

Der MediaWatch-Report Politik erscheint jeden Dienstag. Trendentwicklungen, Themenkarrieren und Positionen von Österreichs Spitzenpolitikerinnen und -politikern werden grafisch übersichtlich aufbereitet und auf einen Blick erfassbar. Das MediaWatch-Institut analysiert in dem umfassenden Report wöchentlich die mediale politische Kommunikation Österreichs in 16 österreichischen Tageszeitungen, 25 TV-Nachrichtensendungen und sieben Radio-Nachrichtensendungen.

Der kostenpflichtige MediaWatch-Report Politik mit zahlreichen Grafiken und Detailinformationen kann über die Rechercheplattform APA-Online-Manager, die DeFacto-WissensWelt unter www.defacto.at/wissenswelt/ oder direkt bei MediaWatch unter mediawatch@apa.at bezogen werden.

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