- 10.09.2009, 13:06:15
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Frauenberger eröffnet Medien Messe Migration
"Vielfalt muss sich auch in Medien widerspiegeln"
Wien (OTS) - Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger eröffnete
heute Donnerstag in der Aula der Akademie der bildenden Künste am
Schillerplatz die Medien Messe Migration. Die Medien Messe, die heuer
zum zweiten mal stattfindet und sich schwerpunktmäßig dem Thema
"Medienvielfalt, ethnische Ökonomien und Diversitätspolitik in der
österreichischen Einwanderungsgesellschaft" widmet, wird von M- Media
und Turklook organisiert.
Integrationsstadträtin Frauenberger betonte in ihrem
einleitenden Statement, dass die wesentliche Zielsetzung von
gelungener Integration die Herstellung von Chancengleichheit und
Gleichberechtigung sei. Das bedeute Vielfalt als Chancen und
Potential für die Entwicklung der gesamten Gesellschaft zu erkennen
und zu nutzen. Vielfalt müsse sich daher auch in allen
Lebensbereichen widerspiegeln, unterstich sie die Wiener Strategie.
Frauenberger wörtlich: "Das ist eine große Herausforderung, der
sich aber nicht nur die Politik und die Wirtschaft, sondern in sehr
hohem Maße auch die Medien zu stellen haben. Denn die veröffentlichte
Meinung leistet eine großen Beitrag, welches Bild die Menschen mit
Zuwanderung, Migration und Integration verbinden."
Die steigende Anzahl an muttersprachigen Medien bzw. an
Produkten, die sich gezielt mit Themen wie Vielfalt, Integration und
Zusammenleben auseinandersetzen bewertet die Stadträtin daher als
wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung einer zeitgemäßen und
innovativen Informations- und Kommunikationspolitik. Denn erstens sei
es unerlässlich, dass alle WienerInnen einen gleichberechtigten
Zugang zu Informationen haben und zweitens werde dadurch auch die
Meinungsvielfalt als wesentliche Grundlage für Partizipation
gestärkt.
Zukunftsweisende Initiativen, wie sie im Rahmen der Medien Messe
Migration präsentiert werden, bei denen es etwa um eine gezielte
Zusammenarbeit zwischen Medien und JournalistInnen mit und ohne
Migrationshintergrund geht, setzten jedenfalls wichtige Impulse für
die Intensivierung der Auseinadersetzung mit der Rolle der Medien in
der gesamten integrationspolitischen Diskussion, schloss
Frauenberger. (Schluss) gph
Achtung: Zu dieser Meldung ist demnächst eine
Bildberichterstattung geplant. In einer OTS-Aussendung wird auf die
online-Abrufbarkeit noch hingewiesen.
Rückfragehinweis:
PID-Rathauskorrespondenz: www.wien.at/vtx/vtx-rk-xlink/ Gabriele Philipp Mediensprecherin StRin Sandra Frauenberger Telefon: 01 4000-81295 E-Mail: [email protected]
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