• 10.09.2009, 12:14:20
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FORMAT: Kartellverdacht bei Rosenbauer International AG

Angebliche wettbewerbswidrige Preisabsprachen zwischen vier Feuerwehrausrüstern

Wien (OTS) - Wegen des Verdachts auf Preisabsprachen in
Deutschland haben Beamte der österreichischen
Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) Einblick in die Bücher der
börsennotierten Rosenbauer International AG am Firmensitz in Leonding
genommen, schreibt das Wirtschafsmagazin FORMAT in seiner morgen,
Freitag, erscheinenden Ausgabe. Von den vermuteten Absprachen
betroffen ist der Markt für Feuerwehrfahrzeuge und für Aufbauten für
solche Fahrzeuge in Deutschland.

Im Mai hatte das deutsche Kartellamt ein Verfahren gegen Rosenbauer,
die deutschen Firmen Schlingmann und Lentner sowie gegen die
Deutschland-Tochter des italienischen Fahrzeugherstellers Iveco
eingeleitet. In der Folge gab es sechs Hausdurchsuchungen bei den
betroffenen Unternehmen, zwei davon in den deutschen Niederlassungen
von Rosenbauer in Luckenwalde und Karlsruhe.

Auf Ersuchen der Deutschen war die BWB eingeschaltet worden. Sie hat
auf Basis eines OGH-Urteils die Hausdurchsuchung in Leonding erwirkt
und die im Büro von Vorstandschef Julian Wagner konfiszierten
Unterlagen an die deutschen Kollegen weitergeleitet. Auch von
direkten Verstrickungen Wagners ist im Urteil die Rede. Wagner wehrt
sich im Gespräch mit FORMAT gegen die Vorwürfe: "Sie sind völlig aus
der Luft gegriffen. Es gab zwar mehrere Treffen zwischen diesen
Firmen, wo auch ich anwesend war, aber sicher nicht, um Preise
abzusprechen. Es ging vielmehr um neue Entwicklungen am Markt und um
Rahmenbedingungen für die Branche."

Rückfragehinweis:
Format Business
Tel.: (01) 217 55/0

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