ÖH: Zwei Ministerien sind eines zu viel

Politik trägt Verantwortung für österreichische Bildungsmisere

Wien (OTS) - Die Erkenntnisse aus der OECD-Studie "Bildung auf
einen Blick 2009" zeigen die Bildungssünden der Vergangenheit auf. "Soziale Ungerechtigkeiten und gelähmte Strukturen sind das Ergebnis jahrelanger rückwärts gewandter Bildungspolitik", so Thomas Wallerberger vom ÖH Vorsitzteam. "Wirkliche Reformen werden im Ideologienstreit der Koalitionsparteien SPÖ und ÖVP erstickt und verkommen zu Reförmchen. Nichts anderes ist in Zukunft zu erwarten." so Wallerberger weiter.

"Schulische Bildung und Hochschulbildung müssen gemeinsam gedacht werden", sagt Sigrid Maurer vom ÖH Vorsitzteam. "Die momentane Kompetenzaufteilung zwischen zwei Ministerien ist ausschlaggebend für die Konzeptlosigkeit in unserem Bildungswesen." so Maurer.

Eine erschreckend geringe Bildungsbeteiligung der 15 bis 19 jährigen und das Fehlen von sozialer Durchlässigkeit weisen auf dringenden Handlungsbedarf hin. "Während sich Hahn und Schmied mit dem Status Quo zufrieden geben, fordert die ÖH Bundesvertretung ein durchdachtes bildungspolitisches Gesamtkonzept", so Maurer und Wallerberger.

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