• 09.09.2009, 09:50:00
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ÖH: Zwei Ministerien sind eines zu viel

Politik trägt Verantwortung für österreichische Bildungsmisere

Wien (OTS) - Die Erkenntnisse aus der OECD-Studie "Bildung auf
einen Blick 2009" zeigen die Bildungssünden der Vergangenheit auf.
"Soziale Ungerechtigkeiten und gelähmte Strukturen sind das Ergebnis
jahrelanger rückwärts gewandter Bildungspolitik", so Thomas
Wallerberger vom ÖH Vorsitzteam. "Wirkliche Reformen werden im
Ideologienstreit der Koalitionsparteien SPÖ und ÖVP erstickt und
verkommen zu Reförmchen. Nichts anderes ist in Zukunft zu erwarten."
so Wallerberger weiter.

"Schulische Bildung und Hochschulbildung müssen gemeinsam gedacht
werden", sagt Sigrid Maurer vom ÖH Vorsitzteam. "Die momentane
Kompetenzaufteilung zwischen zwei Ministerien ist ausschlaggebend für
die Konzeptlosigkeit in unserem Bildungswesen." so Maurer.

Eine erschreckend geringe Bildungsbeteiligung der 15 bis 19 jährigen
und das Fehlen von sozialer Durchlässigkeit weisen auf dringenden
Handlungsbedarf hin. "Während sich Hahn und Schmied mit dem Status
Quo zufrieden geben, fordert die ÖH Bundesvertretung ein durchdachtes
bildungspolitisches Gesamtkonzept", so Maurer und Wallerberger.

Rückfragehinweis:
Österreichische Hochschülerinnen- und Hochschülerschaft (ÖH)
ÖH Presseteam
Mobil: 0676 888 52 201
mailto:[email protected] www.oeh.ac.at

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