Bundeskanzler Faymann verunsichert öffentlichen Dienst

Konkrete Vorschläge für 3,5 Mrd. fehlen!

Wien (OTS) - Bei den gestrigen Sommergesprächen hat Bundeskanzler Faymann eine weitere Chance verspielt zur Sicherheit von Arbeitnehmern in Österreich beizutragen.
Seine Aussagen von 3,5 Mrd. Einsparungen im öffentlichen Dienst durch die Zusammenlegung der Dienstwagen wird wohl keiner ernst nehmen. Was hat BK Faymann also vor, fragt Hannes Taborsky, Bundessekretär ÖAAB öffentlicher Dienst.
Einerseits hat er von Maßnahmen für Arbeitsplätze in Österreich gesprochen.
Für den öffentlichen Dienst scheint dies jedoch nicht zu gelten, so Taborsky weiter.
Ohne konkrete Vorschläge zu nennen, wie er 3,5 Mrd. Euro pro Jahr durch Verwaltungsreformen einsparen will, verunsichert er jedoch tausende öffentlich Bedienstete, die gerade in der Wirtschaftskrise Österreich am Laufen halten.
Jene Menschen welche die Umsetzung der Konjunkturpakete zur Absicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen, Sicherheit und Bildung in Österreich gewährleisten, haben sich klare Aussagen zu ihrer eigenen Zukunft verdient.
Der Bundeskanzler sollte in schwierigen Zeiten eine klare Linie halten und Sicherheit geben. Dies war angesichts dieser Aussagen offensichtlich nicht sein Ziel, so Taborsky abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Hannes Taborsky
Bundessekretär ÖAAB öffentlicher Dienst
mobil: 0676/82102611

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