- 08.09.2009, 19:00:00
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BZÖ-LPO Scheuch zu Pier One: Land Kärnten stellt neutralen Mediator
Informationsdefizite beheben und Projekt doch noch realisieren
Klagenfurt (OTS) - Nachdem es in den letzten Tagen den Anschein
gemacht hatte, dass die Verzögerungstaktik einiger Gemeinderäte von
SPÖ und der Liste Hofer zu einem Scheitern des Projekts Pier One in
Millstatt geführt hätte, lässt nun LHStv. BZÖ-LPO Dipl.-Ing. Uwe
Scheuch aufhorchen. Am Montag Abend habe es Scheuch zufolge in Wien
ein Treffen mit dem Investor gegeben, um den Stand der Dinge zu
besprechen. "Wie erwartet ist Soravia schwer enttäuscht von einigen
Gemeinderäten, die leichtfertig mit den Sorgen der Bevölkerung
gespielt haben, um sich persönlich zu profilieren. Er teilt meine
Ansicht, dass als Grundlage für eine etwaige Umsetzung die Zweifel in
der Bevölkerung ausgeräumt werden müssen", fasste Scheuch das
Gespräch mit Erwin Soravia zusammen.
Gerade in wirtschaftlich schweren Zeiten müsse es für jeden
politischen Verantwortungsträger Pflicht sein, Investoren ins Land zu
holen. Derzeit mache es aber, so Scheuch, den Anschein, als wären die
Fronten so verhärtet, dass eine Projektumsetzung unmöglich sei.
"Grund für das drohende Scheitern war eine selektive
Informationspolitik gewisser Gemeinderäte. Ich biete daher an, dass
ein neutraler und unabhängiger Mediator vom Land beigestellt wird,
der zwischen dem Projektbetreiber, den Gemeinderäten und der
Bevölkerung vermittelt. Die ganze Palette an Möglichkeiten, von
Einzelgesprächen bis hin zu Bürgerversammlungen, soll genutzt werden,
um das Info-Defizit zu beseitigen. Vom Investor habe ich die Zusage
bekommen, dass dieser Mediator jegliche Unterstützung und auch Zugang
zu allen Unterlagen bekommt", erklärte BZÖ-Chef Scheuch.
Wichtig sei jetzt laut Scheuch, dass ab sofort alle Beteiligten in
Millstatt an einem Strang ziehen würden. "Die Förderbeschlüsse des
Landes bleiben genauso aufrecht wie der Standort. Wenn Soravia keine
weiteren Prügel zwischen die Beine geworfen werden, glaube ich, dass
das Projekt wieder in Schwung kommen kann. Das wäre wichtig für die
gesamte Region", stellte Scheuch abschließend fest.
(Schluss/le)
Rückfragehinweis:
BZÖ Kärnten
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