BZÖ-LPO Scheuch zu Pier One: Land Kärnten stellt neutralen Mediator

Informationsdefizite beheben und Projekt doch noch realisieren

Klagenfurt (OTS) - Nachdem es in den letzten Tagen den Anschein gemacht hatte, dass die Verzögerungstaktik einiger Gemeinderäte von SPÖ und der Liste Hofer zu einem Scheitern des Projekts Pier One in Millstatt geführt hätte, lässt nun LHStv. BZÖ-LPO Dipl.-Ing. Uwe Scheuch aufhorchen. Am Montag Abend habe es Scheuch zufolge in Wien ein Treffen mit dem Investor gegeben, um den Stand der Dinge zu besprechen. "Wie erwartet ist Soravia schwer enttäuscht von einigen Gemeinderäten, die leichtfertig mit den Sorgen der Bevölkerung gespielt haben, um sich persönlich zu profilieren. Er teilt meine Ansicht, dass als Grundlage für eine etwaige Umsetzung die Zweifel in der Bevölkerung ausgeräumt werden müssen", fasste Scheuch das Gespräch mit Erwin Soravia zusammen.

Gerade in wirtschaftlich schweren Zeiten müsse es für jeden politischen Verantwortungsträger Pflicht sein, Investoren ins Land zu holen. Derzeit mache es aber, so Scheuch, den Anschein, als wären die Fronten so verhärtet, dass eine Projektumsetzung unmöglich sei. "Grund für das drohende Scheitern war eine selektive Informationspolitik gewisser Gemeinderäte. Ich biete daher an, dass ein neutraler und unabhängiger Mediator vom Land beigestellt wird, der zwischen dem Projektbetreiber, den Gemeinderäten und der Bevölkerung vermittelt. Die ganze Palette an Möglichkeiten, von Einzelgesprächen bis hin zu Bürgerversammlungen, soll genutzt werden, um das Info-Defizit zu beseitigen. Vom Investor habe ich die Zusage bekommen, dass dieser Mediator jegliche Unterstützung und auch Zugang zu allen Unterlagen bekommt", erklärte BZÖ-Chef Scheuch.

Wichtig sei jetzt laut Scheuch, dass ab sofort alle Beteiligten in Millstatt an einem Strang ziehen würden. "Die Förderbeschlüsse des Landes bleiben genauso aufrecht wie der Standort. Wenn Soravia keine weiteren Prügel zwischen die Beine geworfen werden, glaube ich, dass das Projekt wieder in Schwung kommen kann. Das wäre wichtig für die gesamte Region", stellte Scheuch abschließend fest.

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