FGÖ-Bundesheergewerkschaft: Kampf der Gewerkschaften - Goliath gegen David!

GÖD klagt FGÖ-Bundesheergewerkschaft

Wien (OTS) - "... unsere Mandantin fühlt sich dadurch in ihren wirtschaftlichen Interessen gefährdet ...", so schreiben die Rechtsanwälte in der Klage der GÖD gegen Manfred Haidinger, den Präsidenten der FGÖ-Bundesheergewerkschaft.

"Ich bin etwas verwundert", meint Manfred Haidinger, "fühle mich aber dadurch in meiner Vermutung bestätigt, dass der GÖD ihre eigenen wirtschaftlichen Interessen wichtiger sind als die Interessen der Arbeitnehmer."

"Wir, von der FGÖ-Bundesheergewerkschaft, haben einen anderen Zugang zur Arbeitnehmervertretung", so Haidinger. "Uns ist es wichtig, dass jeder, wirklich jeder, der im Bundesheer Dienst tut, und damit meine ich auch die Präsenzdiener, die Rekruten, auch wenn sie nur 6 Monate im BMLVS ihren Dienst verrichten, eine gewerkschaftliche Arbeitnehmervertretung hat", stellt er klar. "Ich freue mich, dass es durch uns nun gelungen ist, für alle im Bundesheer ein breites Spektrum für die Arbeitnehmervertretung zu schaffen. Somit ist für jeden von uns nun die Wahlmöglichkeit gegeben, ob er sich nun zur GÖD Fraktion FCG oder zur GÖD Fraktion FSG wenden möchte, oder ob er Partei/Fraktions -unabhängig bei der FGÖ-BHG seine Heimat finden will. Das waren und sind wir allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im BMLVS schuldig", bestätigt Haidinger.

"Wir bieten nicht nur damit sondern auch durch unseren monatlichen Mitgliedsbeitrag von 8,- Euro inkl. Berufsrechtsschutz Bereich Privatwirtschaft u. Öffentlicher Dienst oder von 4,63 Euro inkl. Berufsrechtsschutz für Lehrlinge oder von 2,45 Euro für andere Bereiche (Schüler, Studenten, Hausfrauen usw.), eine echte Alternative zum GÖD Mitgliedsbeitrag von 1% des Bruttogehalts. Wir verstehen uns durch eine äußerst knappe Kalkulation nicht als Wirtschaftsunternehmen sondern als Gruppierung von Arbeitnehmern für Arbeitnehmer", stellt Haidinger fest.

"Die Klage der GÖD wird uns auch dazu verhelfen, festzustellen, dass es für eine Gewerkschaft keine Monopolstellung in Österreich gibt und geben darf. Es ist die Aufgabe der Arbeitnehmer, sich ihre Vertretungen selbst zu generieren", so Haidinger. Unterschiedlichste Interessen der Arbeitnehmer auch im selben Bereich müssten auch zu unterschiedlichsten Vertretungsformen und Institutionen führen dürfen.

"Die Klage der GÖD wird uns auch dazu verhelfen, festzustellen, dass in einer Demokratie, wirtschaftliche Interessen einer Gewerkschaft nicht höher zu bewerten sind als die Arbeitnehmervertretungsinteressen einer anderen Gewerkschaft", so Haidinger. "Arbeitnehmervertretung ist ein Ideal und kein Füllhorn für deren Vertreter."

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