Strache: Entwicklungshilfe aussetzen und EU-Nettobeiträge einstellen - "Rundschau am Sonntag"

"Rundschau am Sonntag" Sparvorschläge des FPÖ-Chefs

Linz (OTS) - Im Gespräch mit der Rundschau am Sonntag korrigiert FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache Aussagen des oberösterreichischen Spitzenkandidaten für die Landtagswahl, Manfred Haimbuchner. Haimbuchner hatte gegenüber der Rundschau am Sonntag eine Abschaffung der Bezirksebene gefordert. "Er hat es so nicht gemeint, sondern es geht ihm um Verwaltungsoptimierung", so Strache. Für Einsparungen will Strache die 20 Sozialversicherungsträger auf zwei reduzieren -"einen für österreichische und EU-Staatsbürger und einen für Nicht-EU-Bürger. Letztere sollen auch keine sozialen Sonderleistungsansprüche haben wie soziale Wohnungen oder Familienbeihilfe." Strache sieht auch nicht ein, "dass künstliche Hüften oder dritte Zähne Nicht-Staatsbürgern ab dem ersten Tag in Österreich nachgeworfen werden". Als weitere Sparmaßnahmen könnte man die Entwicklungshilfe für die Dritte Welt für ein oder zwei Jahre aussetzen. "Auch die EU-Nettobeiträge sollten wir einstellen."

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