FORMAT: Unterrichtsministerin Claudia Schmied im FORMAT-Interview: "Ein neues Dienstrecht steht außer Frage"

Schulreformer Bernd Schilcher: "Sparvolumen von 1 Mrd. Euro besser an anderer Stelle investieren."

Wien (OTS) - Das österreichische Schulsystem ist im OECD-Vergleich eines der teuersten, das Ergebnis aber nur mittelmäßig. Das Geld kommt offenbar nicht in der Klasse an. Nicht nur Schulreformer Bernd Schilcher von der ÖVP geht im aktuellen FORMAT-Cover-Artikel von rund "einer Milliarde Euro aus, die man im Schulwesen besser an anderer Stelle als heute investieren sollte". Auch Claudia Schmied möchte mit einer Schulverwaltungsreform das Geld "effizienter und für Neues einsetzen".

Im FORMAT-Interview stellt Claudia Schmied nochmals klar, dass es zwar " ganz viele Gespräche geben" wird. Aber auch: "Die Gewerkschaft soll natürlich die Dienstnehmer in Besoldungsfragen bestmöglich vertreten. Die Verantwortung für die Bildungspolitik liegt aber bei der Regierung." Selbst wenn die Debatte nicht ohne Konflikte zu führen ist: "Natürlich gibt es auch Reizthemen, Stichwort: höhere Lehrverpflichtung.

An einem neuen Besoldungsrecht will Schmied jedenfalls festhalten:
"Es steht außer Frage, dass wir ein modernes Dienst- und Besoldungsrecht für alle Lehrer brauchen, bei dem die Arbeitszeit, die am Schulstandort verbracht wird, neu geregelt und natürlich auch Förderunterricht geleistet wird. Wenn man über Effektivität spricht und das Budget zu 90 Prozent aus Lehrerausgaben besteht, müssen wir auch darüber reden."

FORMAT zeigt auf, wo man zumindest eine Milliarde in Schulsystem einsparen könnte. Und an welchen Stellen das Geld laut Experten besser eingesetzt werden könnte.

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