BEKO HOLDING AG: Ergebnisse 1. Halbjahr 2009

Wien (OTS) -

  • ungebrochenes Wachstum: Umsatz steigt um 38 %
  • Operatives Ergebnis stark unter Druck

Das 1. Halbjahr 2009 zeichnet sich für die BEKO Gruppe noch immer durch eine ungebrochene Wachstumsdynamik aus. Auf der Ertragsseite zeigen sich in den Teilkonzernen der BEKO HOLDING AG aber bereits harte Spuren der allgemeinen Krise. Ganze Märkte brechen weg, was zu einem brutalen Verdrängungswettbewerb führt, der meist über die Preise ausgetragen wird. Dies hatte deutliche Auswirkungen auf die Ertragslage im Berichtszeitraum.

Der Vorstand der BEKO HOLDING AG reagiert auf diese Situation mit noch härteren Kostensenkungsprogrammen, versucht aber trotzdem, die wenigen noch florierenden Geschäftsfelder nicht kaputt zu sparen. Auch werden intensive Bemühungen in die Eröffnung neuer Geschäftsfelder und -modelle gesteckt. Gleichzeitig werden die bisher sehr erfolgreichen Synergieprogramme unvermindert weitergeführt und die organisatorische Straffung innerhalb des Konzerns druckvoll vorangetrieben.

Umsatz- und Ertragsentwicklung

Der Vergleich mit den Vorjahreswerten ist insbesondere durch die Erstkonsolidierung der BRAIN FORCE Gruppe zum 30. September 2008 beeinflusst. Der Umsatz steigt gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 38% oder 37,4 Mio EUR auf 134,7 Mio EUR. Der Personalaufwand erhöht sich um 38% oder 20,0 Mio EUR auf 73,2 Mio EUR. Der Material- und Leistungsaufwand nimmt um 50% oder 14,0 Mio EUR auf 41,9 Mio EUR zu. Die Abschreibungen wachsen um 65% oder 1,9 Mio EUR, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 44% oder 6,0 Mio EUR. Die sonstigen betrieblichen Erträge nehmen um 50% oder 3,3 Mio EUR (davon 4,3 Mio EUR aus dem ACCURAT-Verkauf) ab.

Vermögens- und Finanzlage

Die Konzernbilanzsumme sinkt im 1. Halbjahr 2009 um 13 Mio EUR auf 196 Mio EUR. Das langfristige Vermögen vermindert sich um 9 Mio EUR (dabei Sachanlagen 5,3 Mio EUR) auf 96 Mio EUR. Das kurzfristige Vermögen nimmt um 4 Mio EUR auf 100 Mio EUR ab. Das Eigenkapital fällt insbesondere durch den Periodenverlust um 3,1 Mio EUR auf 97 Mio EUR (Eigenkapitalquote 49%; Ende 2008 48%). Die langfristigen Verbindlichkeiten nehmen um 3 Mio EUR (darin Finanzverbindlichkeiten 1,7 Mio EUR) auf 44 Mio EUR ab. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten reduzieren sich um 7 Mio EUR auf 55 Mio EUR.

Geldflussrechnung

Die Geldflüsse des 1. Halbjahres 2009 betragen: Geschäftstätigkeit -0,6 Mio EUR (Vorjahr +6,9 Mio EUR); Investitionstätigkeit -2,0 Mio EUR (Vorjahr +0,2 Mio EUR); Finanzierungstätigkeit -4,6 Mio EUR (Vorjahr -3,9 Mio EUR); Änderung nicht frei verfügbarer Mittel +0,1 Mio EUR (Vorjahr +1,4 Mio EUR). Mit Wechselkursänderungen von -0,3 Mio EUR sinken die freien liquiden Mittel insgesamt um 7,3 Mio EUR auf 25,1 Mio EUR zum 30. Juni 2009.

IFRS-Kennzahlen Einheit 2009 Jänner- 2008 Jänner- Juni Juni Veränderung Umsatzerlöse TEUR 134.673 97.317 +38 % EBITDA TEUR 3.224 9.131 -65 % Betriebsergebnis (EBIT) TEUR -1.707 6.138 - % Ergebnis vor Steuern (EGT)TEUR -1.856 5.073 - % Konzernperiodenergebnis TEUR -2.772 5.808 - % Ergebnis je Aktie EUR -0,12 0,21 - % Mitarbeiter im

Dienstverhältnis Personen 2.233 1.646 +36% Durchschnittlich im Umlauf
befindliche Aktien Stk. 23.091.276 18.000.000 +28 %

BEKO HOLDING AG

Hightech-Kompetenz zwischen Vision und Realisierung.
Die BEKO HOLDING AG ist Österreichs größte in Frankfurt/Main und München börsenotierte Holding-Gesellschaft im Technologie-Umfeld. Die BEKO Gruppe arbeitet als Dienstleistungsintegrator, dessen Teilkonzerne operative Tätigkeiten in den Bereichen SAP Solutions (All for One Midmarket AG), Business and Infrastructure Solutions (BRAIN FORCE HOLDING AG) und Industrial Solutions & Services (BEKO Engineering & Informatik AG, BEKO Engineering spol. sro., BEKO Engineering Kft., TRIPLAN AG) durchführen. Durch die Mehrmarkenstrategie der BEKO HOLDING AG entsteht ein starkes Netzwerk, dessen Synergien zwischen den Tochterunternehmen optimal genutzt werden und das den Kunden ein breites Produkt- und Dienstleistungsportfolio bietet. Technologisch bildet Product Lifecycle Management (PLM) die Brücke zwischen den Tochterunternehmen. Ziel der Technologiestrategie ist es, als PLM-Supporter Marktführer in Mitteleuropa zu werden.

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