- 26.08.2009, 10:38:40
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atomstopp: Österreichische Anti-Atom-Politik darf nicht zum regionalen Pausenfüller verkommen!
Drei Fragen zum Atomkraftwerk Temelin - Offener Brief
Wien (OTS) - In einem Offenen Brief wendet sich
atomstopp_oberoesterreich mit drei Fragen an alle Spitzenkandidaten
der zur oberösterreichischen Landtagswahl 2009 antretenden Parteien.
"Seit vielen Jahren bemühen sich oberösterreichische
PolitikerInnen, die mit Tschechien vereinbarten
Sicherheitsnachrüstungen im AKW Temelin zu erreichen. Die
ernüchternde Realität zeigt: jedes Engagement Oberösterreichs ohne
Mitwirkung der Bundesregierung ist zum Scheitern verurteilt. Auf
Landesebene wird gegen das Atomkraftwerk Temelin oder gegen ein
geplantes Endlager in Grenznähe gepoltert und gewettert: aber dieses
Poltern und Wettern ist leise genug, dass es die Bundesregierung
nicht kümmert! Oft kann man sich deshalb des Eindrucks nicht
erwehren, dass die Anti-Atom-Politik in Österreich zu einem
regionalen Pausenfüller verkommt!", so die Sprecher von
atomstopp_oberoesterreich.
"Wir wollen von den oberösterreichischen SpitzenpolitikerInnen
wissen, welche überzeugenden Initiativen sie gegenüber der
Bundesregierung setzen wollen, um
1.) die Rechte der VerfahrensteilnehmerInnen beim UVP-Verfahren zum
Ausbau von Temelin zu wahren,
2.) welche Maßnahmen sie setzen werden, um endlich die Behebung der
bestehenden Sicherheitsmängel im AKW Temelin zu erreichen und
3.) ob und wie sie sich dafür einsetzen werden, dass die Kosten für
die anstehende Katastrophenschutzübung wegen eines atomaren
Zwischenfalls im AKW Temelin dem Verursacher - nämlich dem
Atomstromkonzern CEZ - angelastet werden.", so atomstopp weiter.Die Fragen an die wahlwerbenden Parteien zur Landtagswahl 2009
finden sich unter: www.atomkraftfrei-leben.at.
Rückfragehinweis:
Roland Egger, Tel.: + 43 664 421 56 13
Gabriele Schweiger, Tel.: + 43 664 390 77 09
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