• 25.08.2009, 12:33:53
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  • OTS0154 OTW0154

Familienverband urgiert Valorisierung der Familienleistungen

KFÖ-Präsident Steindl: Hoher gesellschaftlicher Stellenwert der Familie wäre Anlass für parteiübergreifende Initiativen

Wien, 25.08.2009 (KAP) Der Katholische Familienverband Österreich
(KFÖ) bekräftigt seine Forderung nach einer Valorisierung der
Familienleistungen. Angesichts "völlig selbstverständlicher"
Angleichungen etwa bei den Pensionen müsse es "eigentlich auch eine
Selbstverständlichkeit" sein, dass die Familienleistungen regelmäßig
angepasst werden, sagte KFÖ-Vorsitzender Prof. Clemens Steindl in
einem ORF-Radiointerview. Trotz positiver familienpolitischer
Signale sei in diesem Punkt bislang zu wenig geschehen, so Steindl
in der Ö 1-Sendung "Praxis".

Der KFÖ-Präsident wies auf den in zahlreichen Studien nachgewiesenen
hohen gesellschaftlichen Stellenwert der Familie hin. Es sei an der
Zeit, dass auch die Politik diesen hohen Stellenwert erkenne und die
Leistungen, die die Familien auch im Blick auf den
Wirtschaftsstandort Österreich erbringen, entsprechend würdige.
Steindl: "Warum wird nicht einmal eigens der 'Wirtschaftsfaktor
Familie' herausgerechnet und gezeigt, wozu Familien in unserer
Gesellschaft fähig sind und was sie leisten?"

Den hohen gesellschaftlichen Stellenwert der Familie betrachtet
Steindl zugleich als Anlass für mögliche parteiübergreifende
Initiativen. Hier gebe es für die Politik ein weites Feld der
Kooperation. Dass die Bedeutung der Familie in der Politik noch
nicht in ausreichendem Maße wahrgenommen wird, ist laut Steindl auch
an dem Faktum ablesbar, dass die Familienagenden nicht in einem
eigenen Ministerium, sondern nur in einem Staatssekretariat
behandelt würden.

Zur Frage der stagnierenden Geburtenraten in Österreich sagte
Steindl, dass es zu den Aufgaben des KFÖ gehört, die bereichernde
Erfahrung eines Lebens mit Kindern hervorzuheben. Familienleben
bedeute ein "neues Lebensniveau". Wo dies kommuniziert werde, lasse
sich auch dem rückläufigen Geburtentrend gegensteuern, so Steindl.

(ende)
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