• 25.08.2009, 10:57:29
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Erste Zwischenbilanz des "Klimabündnisses Wienerwald"

Pernkopf: Ergebnisse bestätigen Richtigkeit des Weges

St. Pölten (NLK) - Im Rahmen des Projektes "Klimabündnis
Wienerwald" arbeiten im Bereich des Biosphärenparks seit 2007 mehrere
Gemeinden an der Umsetzung klimarelevanter Projekte, die in die drei
Schwerpunktbereiche Energie, Mobilität und Boden gegliedert sind.
Ziel ist es, durch diese Projekte in der Klimabündnisregion eine
CO2-Reduktion von 50 Prozent bis zum Jahr 2030 zu erreichen. Kürzlich
konnte zu dieser von der Umweltwirtschafts-Abteilung des Landes
Niederösterreich koordinierten Aktion eine erste Zwischenbilanz
präsentiert werden.

"Der Wienerwald beziehungsweise der Biosphärenpark Wienerwald
stellen äußerst wertvolle Schätze unserer Zeit und unseres Landes
dar, die es speziell zu schützen gilt. Die ersten Ergebnisse der
Bemühungen des ‚Klimabündnisses Wienerwald’ zeigen, dass wir
diesbezüglich auf einem guten Weg sind", meinte dazu Landesrat Dr.
Stephan Pernkopf.

Im Konkreten ergab diese Bilanz unter anderem, dass sich im
"Klimabündnis Wienerwald" bislang 32 Gemeinden mit eigenen Projekten
engagieren. Beispiele für deren Projekte sind der Solaranlagentausch
in Schwimmbädern oder auch die Durchführung energetischer
Verbesserungen an Gemeindeämtern, Kindergärten sowie bei der
Straßenbeleuchtung. Überdies wurden in insgesamt zehn Gemeinden
Informationsabende zum Themenkreis "Effiziente Energienutzung im
Haushalt" abgehalten, und es gab vier Exkursionen, bei denen sich
über 100 TeilnehmerInnen über energieeffiziente Projekte informieren
konnten.

Weiters haben bislang 15 am Projekt teilnehmende Kommunen ihre
eigenen Förderrichtlinien überarbeitet, so dass in deren
Gemeindebudgets nun für den Projektzeitraum von April 2009 bis
September 2010 insgesamt knapp 500.000 Euro für klimarelevante
Förderungen veranschlagt sind. In der Zukunft soll etwa eine
Machbarkeitsstudie, die im Rahmen der Aktion erstellt wird, klären,
ob Pferdemist als Energiequelle genutzt werden kann.

Beim "Klimabündnis" handelt es sich um einen Zusammenschluss
europäischer Städte und Gemeinden, die sich - vor dem Hintergrund
permanent steigender CO2-Emissionen, dramatischer Verluste des
einzigartigen Regenwaldes und eines beschleunigten Klimawandels -
seit 1990 für den Erhalt der Erdatmosphäre einsetzen. Das Land
Niederösterreich trat dem "Klimabündnis" frühzeitig bei; um eine
effiziente Umsetzung und bestmögliche Einbeziehung der Gemeinden zu
erzielen, wurden und werden Schwerpunktregionen gebildet, die
speziell gefördert werden. In Niederösterreich gibt es inzwischen
insgesamt 318 Klimabündnisgemeinden.

Nähere Informationen: Mag. Wolfgang Alfons, Telefon 0676/812 20
552, e-mail [email protected], www.klimabuendnis-wienerwald.at.

Rückfragehinweis:
Niederösterreichische Landesregierung
Stabstelle Öffentlichkeitsarbeit und Pressedienst
Tel.: 02742/9005-12156
http://www.noe.gv.at/nlk

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