- 24.08.2009, 13:19:22
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Mitterlehner: Neue Förderprogramme für innovative Unternehmen starten
Wirtschaftsminister begrüßt "Strategie 2020": Zahl der forschenden Betriebe wird mit vielen Initiativen erhöht - FFG-Förderanträge steigen trotz Krise
Wien (OTS/BMWFJ) - Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner
begrüßt die heute präsentierte Strategie 2020. "Der Rat für Forschung
und Technologieentwicklung liefert damit einen wertvollen Beitrag zur
künftigen Ausgestaltung der Forschungspolitik". Für besonders wichtig
hält Mitterlehner die geforderte Erhöhung des Anteils der forschenden
Kleinen und Mittleren Unternehmen (KMU). Daher wird beispielsweise
die höchst erfolgreiche Innovationsscheck-Initiative weiter
ausgebaut. "Bis August wurden schon mehr als 2.300 Innovationsschecks
ausgestellt. Wir prüfen daher mögliche Erweiterungen und
Adaptierungen dieses Modells", kündigt Mitterlehner an. Dass die
Betriebe weiter stark auf Forschung und Entwicklung setzen, zeigt
auch die aktuelle Antragsstatistik bei der
Forschungsförderungsgesellschaft FFG. Die Anträge bei den
Basisprogrammen sind von Jänner bis Ende Juli im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum um 14 Prozent gestiegen - und das trotz der
allgemeinen Wirtschaftslage.
Um KMU noch mehr für Innovationen zu begeistern, ist eine
Vereinfachung der Förderabwicklung notwendig, dazu gibt es in den
Förderagenturen Austria Wirtschaftsservice (aws) sowie in der FFG
mehrere aktuelle Projekte. Darüber hinaus wird ein neues FFG-Programm
zur Förderung von Dienstleistungs-Innovationen ab Herbst speziell KMU
adressieren. Um die Verfügbarkeit von qualifiziertem Personal zu
steigern, wird das Wirtschaftsressort via FFG ein neues Programm mit
dem Titel "Humanressourcen für die Wirtschaft" starten. Dieses hat
exakt die Empfehlung des Rates zum Ziel: eine engere Partnerschaft
zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sowie neue Ausbildungen im
Innovationsmanagement. "Je höher die Wettbewerbsvorteile unserer
Unternehmen sind, desto sicherer sind die dort vorhandenen
Arbeitsplätze", begründet Mitterlehner diese Initiativen.
Junge Betriebe stärker fördern, Headquarters ins Land holen
Ebenfalls wichtig ist der Experten-Vorschlag, wachstumsorientierte
Finanzierungsmöglichkeiten für junge, innovative und
technologieorientierte Unternehmen weiter auszubauen. Hierzu leistet
ein maßgeschneidertes Programm der aws bereits einen wichtigen
Beitrag, die FFG kommt diesem Anspruch mit ihrer vom
Wirtschaftsressort finanzierten neuen Programmlinie "HighTech Start
Up" nach.
Besonders unterstützen wird Mitterlehner zudem die verstärkte
Ansiedlung von Forschungs- und Entwicklungs-Hauptquartieren in
Österreich. Die Fortführung der Kommunikations-Initiative
"Forschungsplatz Österreich" (ab Herbst 2009) durch die Austrian
Business Agency (ABA) sorgt dafür, dass der Standort Österreich bei
den Topmanagern der internationalen Unternehmen stärker etabliert
wird. "Angesichts der weltweiten Wirtschaftskrise ist es wichtiger
als je zuvor, große Unternehmen in Österreich zu haben", so
Mitterlehner.
Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend Ministerbüro: Mag. Volker Hollenstein Tel.: (01) 711 00-5193 Referat Presse: Dr. Harald Hoyer, Tel.: (01) 711 00-5130, mailto: [email protected] Internet: http://www.bmwfj.gv.at
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