VP-Korosec: Auch SP-Strobl hat kein Interesse an Transparenz

Wien (VP-Klub) - "Wir als ÖVP Wien sehen es als wichtige Aufgabe der Stadtverwaltung an, den Bürgerinnen und Bürgern zu sagen, was mit ihrem Steuergeld geschieht. Jede Dienstleistung hat ihren Preis - was wir verlangen ist ein Kassenbon!", so ÖVP Wien LAbg. Ingrid Korosec in Reaktion auf entsprechende Aussagen von SP-Gemeinderat Strobl. Allerdings scheint weder SPÖ-Bürgermeister Häupl, noch Finanzausschussvorsitzender Strobl bereit zu sein, diesen auszuhändigen.

"Sehr geehrter Herr Strobl, wie können Sie in einem Satz sagen, dass die Subventionszahlungen in den Beschlussprotokollen der zuständigen Gemeinderatsausschüsse für Gemeinderäte leicht einzusehen sind, und gleichzeitig behaupten, dass es ein zu hoher Verwaltungsaufwand wäre, diese Zahlen in einem ordentlichen Bericht aufzuschlüsseln? In Wirklichkeit sind diese Daten rasch und einfach zusammenstellbar", betont Korosec.

"Einen Subventionsbericht, in dem sämtliche Subventions- und Transferleistungen summiert sind, will man in Wien einfach nicht herausgeben, so sieht es aus", ist die VP-Abgeordnete sicher. Wenn der Finanzausschussvorsitzende Strobl meine, dass jede Bürgerin und jeder Bürger ein Amtsblatt kaufe, um dort die aufgeschlüsselten Zahlen zu summieren und zu gruppieren, dann müsse einfach Einspruch erhoben werden: "Hier geht es nicht um Ihr Privatvermögen, hier geht es um Steuergelder, Herr Vorsitzender!" Da werde mit den Geldern der Bürger umgegangen, als wären diese vom Himmel gefallen. "Diese Arroganz ist für mich nicht nachvollziehbar - es spricht nichts dagegen, die Bürger darüber aufzuklären, was mit ihrem Geld geschieht", so Korosec abschließend.

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