Leitner: Mehr überbetriebliche Lehrwerkstätten gegen die Jugendarbeitslosigkeit!

Rekord-Lehrstellenmangel bestätigt Handlungsbedarf - Politk, Wirtschaft und Kommunen müssen Verantwortung für Zukunft der Jugend übernehmen

St. Pölten. (OTS) - "Die Auswertung der AMS-Daten durch die ExpertInnen der Arbeiterkammer bestätigt, worunter auch immer mehr Jugendliche und ihre Familien in Niederösterreich zu leiden haben -ein Rekord-Minus an Lehrstellen! Die Unternehmen boten Ende Juli bundesweit 18.000 Lehrstellen zu wenig an, das bedeutet ein Plus von 4000 im Vergleich zu Juli 2008. Der Handlungsbedarf liegt auf der Hand", betont der Vorsitzende der SPÖ NÖ, LHStv. Dr. Sepp Leitner. Alleine in unserem Bundesland waren Ende Juli 1969 Jugendliche bis 19 Jahre auf Arbeits- und Ausbildungssuche, das bedeutet eine Zunahme von 28,8 % im Vergleich zum Vorjahr.

Die Situation erfordere den vollen Arbeitseinsatz der Politik, Sozialminister Hundstorfer sei mit der Aktion Zukunft Jugend und mit der Jugendstiftung sowie mit den Erleichterungen bei der Anstellung des ersten Mitarbeiters in Einpersonenunternehmen auf gutem Kurs, so Leitner. "Die Jugend braucht Perspektiven", appelliert Leitner an die Wirtschaft, mehr Ausbildungsplätze zu schaffen, und vor allem auch die Kommunen seien gefordert: "Überbetriebliche Lehrwerkstätten sind das Gebot der Stunde!" Die Stadtgemeinde Schwechat zeige vor, wie es funktioniert: Nach einem Gemeinderatsbeschluss werden ab September jährlich 10 Lehrlinge aufgenommen und zu Landschaftsgärtnern und Grünflächengestaltern ausgebildet. "Eine Win-Win-Situation: Die jungen Leute bekommen eine Chance, die Stadt mehr gut ausgebildetes Personal!"

Die Vorbereitungen für weitere überbetriebliche Lehrwerkstätten laufen auch in Ternitz und in Loosdorf auf Hochtouren . Jetzt gehe es darum weitere Städte und Gemeinden dafür zu gewinnen, leerstehende Kapazitäten zur Verfügung zu stellen, so Leitner abschließend: "Junge Menschen sind von Arbeitslosigkeit überdurchschnittlich stark betroffen, in diesem Sinne müssen wir uns auch weiterhin für mehr überbetriebliche Lehrwerkstätten einsetzen. Für die Zukunft der jungen Menschen müssen alle Verantwortung übernehmen - Politik, Wirtschaft und Kommunen!"

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