Neue Batterie-Sammelboxen der MA 48

Ausgebautes Service zum Schutz der Umwelt

Wien (OTS) - Noch kundenfreundlicher gestaltet die MA 48 künftig die Sammlung von Batterien: Ab kommenden Montag, den 17. August, gibt es auf den 19 Wiener Mistplätzen und den zahlreichen Problemstoffsammelstellen kostenlos die neue praktische Mehrweg-Sammelbox der MA 48 für die Vorsammlung der Batterien im Haushalt. Die ausgedienten Gerätebatterien (Rund-, Flach-, und Blockbatterien), Akkus von Handys und wiederaufladbare Batterien sowie Knopfzellen können einfach in der Box gesammelt werden. Die volle Box kann schließlich auf den Mistplätzen, den Problemstoffsammelstellen und im Rahmen des Sammelversuchs "mobile Problemstoffsammlung" auch auf diesen abgegeben werden. Dies betrifft derzeit die Bezirke 2., 3., 6., 9.,11. und 22. "Alte Batterien dürfen keinesfalls zum Restmüll gelangen, sie sind speziell zu behandeln. Das Service der MA 48 macht es den Wienerinnen und Wienern leicht, die Batterien fachgerecht und einfach zu entsorgen", so Umweltstadträtin Ulli Sima am Freitag.

Bewährte Entsorgungsstrukturen für KonsumentInnen

Gerätebatterien können unentgeltlich bei jeder Verkaufsstelle (z.B Supermarkt), aber auch bei den dafür eingerichteten Sammelstellen (Mistplätze und Problemstoffsammelstellen) der Stadt Wien zurückgegeben werden.

Sammelmengen MA 48: 53 Tonnen pro Jahr

Gerätebatteriensammlung MA 48 [t/a] 2005 45,3 2006 47,3 2007 49,6 2008 53,0

Der Trend der letzten Jahre ist erfreulich. So stiegen die jährlichen Sammelmengen der MA 48 seit 2005 im Durchschnitt um über 5 Prozent. Dies entspricht ca. 2 Mio. Stück an Batterien, welche alleine über die MA 48 gesammelt werden. Hinzu kommen jene Mengen, die direkt beim Handel abgegeben werden. Im Restmüll haben Batterien nichts zu suchen.

Stoffliche Verwertung zur Schonung der Umwelt

Die gesammelten Batterien werden stofflich verwertet und können so dem Stoffkreislauf wieder zugeführt werden. Neben den Schadstoffen enthalten die Batterien Wertstoffe (vorwiegend Metalle wie Zink, Mangen, Nickel etc.), die ein stoffliches Recycling sinnvoll machen. Mittels eines thermisch-metallurgischen Verfahrens können die diversen Metalle aus den Gerätebatterien rückgewonnen werden. Die in den Batterien enthaltenen Schadstoffe (Quecksilber) dampfen bei Temperaturen von 650 GradC bis 700 GradC und einer Verweilzeit von 100 Minuten in einem Drehrohrofen aus. Die dabei anfallenden Rückstände Eisenschrott und Zink-Mangan-Staub können nach einer nachfolgenden Aufbereitung einer stofflichen Verwertung in der Stahlerzeugung bzw. Zinkverhüttung zugeführt werden. Eine derartige Aufbereitungsanlage wird - als einzige Anlage in Österreich - von der Fernwärme Wien am Standort Simmering betrieben.

o Infos über Öffnungszeiten und Sammelstellen: Mistplätze: www.wien.gv.at/ma48/abfall/mistadresse.htm o Problemstoffsammelstellen: www.wien.gv.at/ma48/abfall/sammlung/problemstellen.htm

rk-Fotoservice: www.wien.gv.at/ma53/rkfoto/

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