VP-Leeb: "Mehr Personal für Jugendwohlfahrt notwendiger denn je"

Hilfeschrei der Betroffenen endlich ernst nehmen

Wien (OTS) - "Die Stadt Wien muss den erst heute durch die Vorsitzende der Fachgruppe Familienrecht in der Richtervereinigung, Doris Täubel-Weinreich, neuerlich erfolgten Hilfeschrei endlich ernst nehmen und das Personal im Bereich der Wiener Jugendwohlfahrt rasch aufstocken", fordert die Wiener VP-Stadträtin Isabella Leeb. "Stattdessen macht die SPÖ Wien aber das, was sie am besten kann: Die Probleme im Bereich der Jugendwohlfahrt zudecken, klein reden oder überhaupt beharrlich ignorieren. Wer aber Probleme leugnet und ignoriert, macht sie im Endeffekt nur noch größer."

Die ÖVP Wien hat bereits vor Wochen anlässlich einer viel beachteten Veranstaltung mit der Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig auf das Problem der personellen Unterbesetzung der Jugendwohlfahrt in Wien hingewiesen: "In Wien stehen lediglich 30 SchulpsychologInnen zur Verfügung, zehn davon sind nur halbtags beschäftigt. Diese Zahl ist alarmierend und zeigt den akuten Personalmangel, der zu Lasten der Betreuung von Kindern und Jugendlichen geht. Seit dem Jahr 2000 sind die Gefährdungsmeldungen an das Wiener Jugendamt um 197 Prozent auf weit über 10.000 Fälle gestiegen. Die Zahl der MitarbeiterInnen blieb im gleichen Zeitraum relativ konstant."

Die VP-Stadträtin fordert daher dringend mehr Personal für jene Einrichtungen, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. "Die Stadtregierung muss hier entsprechende Mittel zur Verfügung stellen, aber auch bestehende Doppelgleisigkeiten zwischen MA 10, MA 11 und Fonds Soziales Wien beseitigen. Hier gäbe es genügend nutzbare Synergien zum Wohle der Kinder, Jugendlichen und Eltern. Finanzielle Mittel bereitstellen statt Ambulatorien zusperren wie zuletzt im 21. Bezirk muss die Devise sein", so Leeb abschließend.

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