- 11.08.2009, 09:41:15
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Allianz mit solidem Halbjahresergebnis
Wien (OTS) - Mit einer gegen den rückläufigen Markttrend stabilen
Prämienentwicklung in der Lebensversicherung sowie einem Zuwachs in
der Krankenversicherung konnte die Allianz in einem schwierigen
Marktumfeld punkten. Ein wiedererstarktes Finanzergebnis spiegelt
insbesondere die freundliche Entwicklung der Rentenmärkte.
Die Allianz in Österreich hat den eingeschlagenen Sicherheitskurs
erfolgreich fortgesetzt: "Wir verfügen über ein solides, kerngesundes
Geschäft und sind für das schwierige Marktumfeld gut gerüstet",
kommentiert Allianz Vorstandsvorsitzender Dr. Wolfram Littich das
Halbjahresergebnis.
Über dem Markt in der Lebensversicherung, stark in der
Krankenversicherung
In der Lebensversicherung konnte die Allianz das Prämienniveau mit
247,9 Millionen Euro um 0,4 Prozent steigern und stemmt sich damit
noch gegen den um fünf Prozent rückläufigen Markttrend. Leistungen
wurden im Bereich Leben mit 171,3 Millionen Euro um 11,4 Prozent mehr
erbracht als im ersten Halbjahr 2008. Zu beobachten ist eine
verstärkte Nachfrage nach Vorsorgeprodukten mit Garantien, was auf
ein gesteigertes Sicherheitsbedürfnis bei den Kunden hindeutet. Denn
gerade unter schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zeigt
sich der Versicherungs- und Vorsorgegedanke besonders ausgeprägt.
Dies beweist auch die gute Marktresonanz auf das Allianz
Arbeitslosengeld, für welches sich schon deutlich mehr als 1.000
Kunden entschieden haben und damit privat vorsorgen. "Die Zahl der
Arbeitslosen ist um ein Drittel höher als vor einem Jahr, da sehen
die Kunden im Allianz Arbeitslosengeld die Lösung für ein Problem,
das sie bedroht", erklärt Littich. Schließlich sei ein solider
Versicherungsschutz gerade in harten Zeiten notwendig und
unverzichtbar.
In der Krankenversicherung legte das Prämienvolumen um 5,4 Prozent
auf 21,3 Millionen Euro zu, die Aufwendungen für Versicherungsfälle
stiegen um 1,1 Prozent auf 13,0 Millionen Euro. Die Prämieneinnahmen
im Bereich Schaden/Unfall waren nach 425,9 Millionen Euro mit 423,3
Millionen Euro knapp unter dem Vorjahresniveau. Trotz eines im ersten
Halbjahr schwierigen Schadenverlaufs sind die Aufwendungen um 0,7
Prozent auf 277,4 Millionen Euro zurückgegangen. Über alle
Geschäftsbereiche gerechnet, lag die abgegrenzte Bruttoprämie mit
692,5 (692,9) Millionen Euro auf dem Niveau des ersten Halbjahrs
2008.
Rentenmärkte erholt, Anlageergebnis erstarkt
"Die Situation an den Finanzmärkten hat sich stabilisiert und
damit auch unser Kapitalanlageergebnis", erklärt Littich. Das
finanztechnische Ergebnis erreichte 26,4 Millionen Euro nach 37,2
Millionen Euro vor einem Jahr und 2,1 Millionen Euro im sehr
verhaltenen ersten Quartal 2009. "Unsere Aktienquote halten wir
weiterhin niedrig, wir haben also speziell von der Kurserholung bei
Pfandbriefen sowie Finanz- und Industrieanleihen profitiert", so
Littich. Entsprechend hat sich auch das Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit (EGT) gegenüber dem ersten Quartal auf 56,7
Millionen Euro mehr als verdreifacht, nach 74,9 Millionen Euro im
ersten Halbjahr 2008. Das versicherungstechnische Ergebnis blieb mit
26,7 Millionen Euro zwar um etwa ein Fünftel unter dem Vorjahreswert
von 33,3 Millionen Euro, wurde gegenüber dem ersten Quartal des
laufenden Jahres dennoch mehr als verdoppelt. Die Combined Ratio lag
nach 94,7 Prozent im ersten Halbjahr 2008 heuer zur Jahresmitte bei
95,2 Prozent.
Regelfall Naturkatastrophe
Seit 2005 gab es jedes Jahr eine Naturkatastrophe, wie sie laut
Statistik nur einmal in zwei bis fünf Jahrzehnten vorkommen sollte.
Das zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit größerer Unwetter rapide
gestiegen ist - die gewählte Rückversicherungsstrategie der Allianz
hat sich abermals bewährt: "Die Auswirkungen der Unwetter auf unser
Jahresergebnis werden sich dadurch in einem überschaubaren Ausmaß
halten", so Littich. Insgesamt beliefen sich die Belastungen aus
Naturgefahren im ersten Halbjahr auf etwa 18,5 Millionen Euro: "Genau
dafür sind unsere Kunden schließlich bei uns versichert", erklärt der
Allianz Chef.
Katastrophenpool-Lösung drängt
Die jüngsten Unwetter zeigen zum wiederholten Mal die Grenzen
dessen auf, was derzeit versicherbar ist. Zwar reicht die von der
Allianz standardmäßig in den Gebäude- und Haushaltspolizzen mit
eingeschlossene Deckung jedenfalls für kleinere Hochwasserschäden
aus. Anzuraten ist jedoch die erweiterte Deckung, mit der
Privathaushalte die Deckung bei Überschwemmung, Lawinen und Vermurung
auf bis zu 50 Prozent der Versicherungssumme für Gebäude erhöhen
können. Eine Vollwertdeckung ist im derzeitigen System jedoch einfach
nicht machbar, weshalb Littich neuerlich die Forderung der Branche
nach einer Katastrophenpool-Lösung unterstreicht. Diese vom
Versicherungsverband bereits vor Jahren erarbeitete Variante hat eine
breite Risikostreuung, doch für deren Umsetzung liegt der Ball nun
bei der Politik.
Download von http://www.unternehmen.allianz.at/presse/news/
Foto: Dr. Wolfram Littich ((C) Allianz - Abdruck honorarfrei)
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Rückfragehinweis:
Dr. Marita Roloff Unternehmenskommunikation Allianz Gruppe in Österreich Hietzinger Kai 101-105, 1130 Wien Tel: 01/878 07 - 80726, Fax: - 40261 E-Mail: [email protected] Internet: http://www.allianz.at
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