Grüne Meidling: Absiedelung des Hubschrauberstützpunktes in Meidling nicht in Sicht

Wien (OTS) - Enttäuschend endete das Gespräch zwischen Innenministerin Maria Fekter und Meidlinger BezirksmandatarInnen sowie einem Vertreter der Bürgerinitiatve zur Absiedelung des Hubschrauberstützpunktes Meidlinger Kaserne. Die Innenministerin machte klar, dass sie nicht an eine gänzliche Absiedlung denkt. Allerdings wird mit dem Flughafen Wien verhandelt, ob wenigstens ein Teil der Nachtflüge nach Schwechat verlegt werden kann. Außerdem soll geprüft werden, ob auch die Hubschrauberwartung nach Schwechat verlegt werden kann.

"Es sieht nicht danach aus, als ob sich sehr bald etwas für die MeidlingerInnen verbessern wird" meint der Grüne Klubobmann Bernd Gugele. "Und das obwohl viele Studien nachweisen, dass Fluglärm krank macht". In der weltweit größten Studie dazu wurde der Medikamentenverbrauch von rund 810.000 Menschen rund um den Flughafen Köln-Bonn untersucht. Die Ergebnisse: Bei stärkerer Lärmbelastung stieg der Verbrauch von Mitteln gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei Männern um 27% und bei Frauen um 116%. Der Verbrauch von Bluthochdruckmitteln stieg bei Männern um 24% und bei Frauen um 66%.

"Das zeigt, dass ein Hubschrauberstützpunkt im dicht bebauten Wohngebiet nichts verloren hat. Der Stützpunkt in der Meidlinger Kaserne muss so rasch wie möglich abgesiedelt werden," so Gugele abschließend.

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