- 07.08.2009, 12:01:04
- /
- OTS0103 OTW0103
Grüne Meidling: Absiedelung des Hubschrauberstützpunktes in Meidling nicht in Sicht
Wien (OTS) - Enttäuschend endete das Gespräch zwischen
Innenministerin Maria Fekter und Meidlinger BezirksmandatarInnen
sowie einem Vertreter der Bürgerinitiatve zur Absiedelung des
Hubschrauberstützpunktes Meidlinger Kaserne. Die Innenministerin
machte klar, dass sie nicht an eine gänzliche Absiedlung denkt.
Allerdings wird mit dem Flughafen Wien verhandelt, ob wenigstens ein
Teil der Nachtflüge nach Schwechat verlegt werden kann. Außerdem soll
geprüft werden, ob auch die Hubschrauberwartung nach Schwechat
verlegt werden kann.
"Es sieht nicht danach aus, als ob sich sehr bald etwas für die
MeidlingerInnen verbessern wird" meint der Grüne Klubobmann Bernd
Gugele. "Und das obwohl viele Studien nachweisen, dass Fluglärm krank
macht". In der weltweit größten Studie dazu wurde der
Medikamentenverbrauch von rund 810.000 Menschen rund um den Flughafen
Köln-Bonn untersucht. Die Ergebnisse: Bei stärkerer Lärmbelastung
stieg der Verbrauch von Mitteln gegen Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei
Männern um 27% und bei Frauen um 116%. Der Verbrauch von
Bluthochdruckmitteln stieg bei Männern um 24% und bei Frauen um 66%.
"Das zeigt, dass ein Hubschrauberstützpunkt im dicht bebauten
Wohngebiet nichts verloren hat. Der Stützpunkt in der Meidlinger
Kaserne muss so rasch wie möglich abgesiedelt werden," so Gugele
abschließend.
Rückfragehinweis:
Pressereferat, Tel.: (++43-1) 4000 - 81814, presse.wien@gruene.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GKR