- 06.08.2009, 10:36:15
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BZÖ-Maurer: Freiwillige Helfer brauchen mehr Unterstützung
Wien (OTS) - "Wir alle profitieren von den tausenden freiwilligen
Helfer bei Feuerwehr, Rotes Kreuz und Bergrettung. Es ist höchste
Zeit, dass diese Menschen für ihre unermüdliche Tätigkeit unterstützt
werden", verlangt BZÖ-Spitzenkandidat Wolfgang Maurer. Doch gerade im
Bereich der Feuerwehren gibt es leider bei längeren Abwesenheiten vom
Arbeitsplatz des Öfteren Probleme. Neben einer bevorzugten Behandlung
der Freiwilligen bei der Aufnahme in den öffentlichen Dienst fordert
Maurer steuerliche Anreize und Unterstützungen für Betriebe, die
freiwillige Helfer beschäftigen.
"Gerade das Ländle wird immer wieder von Unwetterkatastrophen
heimgesucht. Da ist professionelle Hilfe von den vielen
Hilfsorganisationen unabdingbar. Diese Hilfe muss unter allen
Umständen gewährleistet sein", so Maurer. Speziell Feuerwehrleute
sind wegen der Unwettereinsätze oft tagelang nicht am Arbeitsplatz
und werden so zu einem Kostenfaktor für die Unternehmer. Zwar sei in
der Wirtschaft durchaus ein Bewusstsein "pro Ehrenamt" vorhanden,
doch gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten regiert auch der
Rechenstift. "Hier muss endlich auch für die Unternehmer ein Anreiz
geschaffen werden" fordert Maurer. Er verlangt, dass Betriebe, die
Mitglieder von Blaulichtorganisationen einstellen, einen Bonus sowie
die Abgeltung der Lohnkosten bei längeren Einsätzen erhalten. Im
Parlament hat das BZÖ bereits beantragt, dass Freiwillige bei
Bewerbungen im öffentlichen Dienst bevorzugt werden, also bei
ansonsten gleicher Qualifikation vorgereiht werden. Maurer: "Das wäre
eine wichtige Aufwertung und Anerkennung der wichtigen und
unverzichtbaren Rolle der Freiwilligen Helfer in unserer
Gesellschaft!"
Wichtig ist Maurer auch die gesundheitliche Versorgung der
Freiwilligen. "Bei Hochwassereinsätzen stehen die Freiwilligen von
den Feuerwehren tagelang im verunreinigten Schmutzwasser, nach
schweren Verkehrsunfällen haben sie bei der Bergung engen Kontakt zu
den Opfern - ohne zu wissen, ob diese ansteckende Krankheiten haben.
Da ist es nur recht und billig, wenn sich die öffentliche Hand um
ihre Gesundheit sorgt", so Maurer, der eine Gratis-Hepatitisimpfung
fordert.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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