• 05.08.2009, 12:14:12
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LR Anschober: Bundesregierung behindert Bürger beim Umstieg auf Solarstrom

OÖ startet online-Kampagne für Übernahme des deutschen Fördergesetzes auf www.anschober.at

Linz (OTS) - "Das gestrige Förderdebakel hat einmal mehr bewiesen,
dass die Bundesregierung die Bürger beim Umstieg auf Solarstrom
schwer behindert und endlich eine effiziente, attraktive, langfristig
planbare Ökostrom-Förderung kommen muss, die die Bürger beim Umstieg
auf Ökostromerzeugung nicht behindert, sondern unterstützt", so
Energielandesrat Rudi Anschober. Oberösterreich wird mit
Unterstützung aller anderen Bundesländer nun einen neuen Anlauf für
die Übernahme des erfolgreichen und seit 6 Jahren erprobten deutschen
Erneuerbaren Energiegesetzes (EEG) starten. "Ich lade Einzelpersonen,
Firmen, Engagierte dazu ein, die neue Onlineplattform auf
http://www.anschober.at zu unterstützen. Nach dem gestrigen Debakel
muss Schluss sein mit den schlechtesten Förderbedingungen Europas bei
Solarstrom und endlich das erprobte EEG auch in Österreich kommen. In
Deutschland zeigt das EEG enorme Erfolge: ein Boom bei Ökostrom wurde
ausgelöst, bisher 250.000 Arbeitsplätze geschaffen und die Belastung
des durchschnittlichen Haushaltes beträgt lediglich 3 Euro pro
Monat", fordert Anschober Konsequenzen aus dem gestrigen Debakel.
Beim gestrigen ersten Fördertag wurde trotz stundenlangem
Computerausfall Förderanträge in der Höhe von 79,1 Millionen Euro
eingereicht (davon 14,1 Mio. aus OÖ) - jeweils nur ein Fünftel
konnten aufgrund des stark beschränkten Budgets genehmigt werden -
tausende Engagierte wurden so neuerlich enttäuscht. Damit wird
Österreich weiterhin Europas Schlusslicht beim Solarstromzubau
bleiben.

Eine Übernahme des deutschen EEG wäre übrigens mit einem enormen
Boom, aber mit keiner Kostenerhöhung für die Konsumenten verbunden.
Denn während ein durchschnittlicher Haushalt in Deutschland einen
EEG-Zuschlag von monatlich 3 Euro zu leisten hat, um die
Ökostromförderung zu finanzieren, wird ein durchschnittlicher
Haushalt in Österreich heuer mit 33 Euro jährlich belastet. Bei
gleichen Kosten also ein vielfacher Nutzen.

Rückfragehinweis:

Büro Landesrat Rudi Anschober
   Mag. Rudi LEO
   Pressesprecher
   Tel: +436648299969
   mailto:[email protected]
   Promenade 37
   4020 Linz
   www.anschober.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GRO

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