• 05.08.2009, 07:30:08
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  • OTS0006 OTW0006

EANS-Zwischenmitteilung: OMV Aktiengesellschaft / Zwischenmitteilung

Bericht Jänner – Juni und Q2 2009 inkl. Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni
2009

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Zwischenmitteilung der Geschäftsführung übermittelt durch euro adhoc. Für
den Inhalt ist der Emittent verantwortlich.
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05.08.2009

Ergebnis durch herausforderndes Marktumfeld beeinflusst

* Herausforderndes Marktumfeld belastet Q2/09 Ergebnisse: Das CCS EBIT vor
Sondereffekten fiel um 83% auf EUR 151 Mio; der CCS Periodenüberschuss nach
Minderheiten vor Sondereffekten belief sich auf EUR 94 Mio und wurde durch ein
signifikant niedrigeres Finanzergebnis vs. Q2/08 beeinflusst
* Absicherung des Cashflows weiterhin im Fokus: Um ihre starke
Liquiditätsposition abzusichern, hat OMV ihre Ölpreis-Hedging-Strategie bis 2010
verlängert und konzentriert sich weiterhin auf Kostenreduktion
* Ausblick 2009: Wir erwarten, dass die wichtigsten Marktparameter weiterhin
eine sehr hohe Volatilität aufweisen; die E&P-Produktion sollte durch neue
Feldentwicklungen gestärkt werden; nach Abschluss des Regierungsabkommens im
Juli ist für das Nabucco Gaspipeline Projekt ein Open Season Prozess geplant;
bei Petrom wird zur Zeit das geplante Raffinerie-Investment geprüft

Wolfgang Ruttenstorfer, OMV Generaldirektor:
"Die Performance im Bereich E&P hat sich auf Grund der höheren Ölpreise und
neuer Öl- und Gasfelder verbessert. Hier sind der Produktionsstart von
Komsomolskoe in Kasachstan und das Hochfahren der Produktion von Maari
(Neuseeland) zu erwähnen. Im Raffinerie-Geschäft hingegen sind wir mit einem
schwierigen Umfeld konfrontiert: So fielen die Spannen für Mitteldestillate auf
ihr niedrigstes Niveau seit vielen Jahren. Zusätzlich belasteten die höheren
Rohölpreise die Raffineriemargen auf Grund von gesteigerten Kosten für den
Eigenenergieverbrauch, insbesondere in Rumänien. Besonders erfreulich ist, dass
das Nabucco Gaspipeline Projekt mit der Unterzeichnung des Regierungsabkommens
im Juli einen wichtigen Meilenstein erreicht hat. Dies ebnet den Weg für weitere
wichtige Schritte wie den Open Season Prozess und
Projektfinanzierungsverhandlungen. Während das wirtschaftliche Umfeld
herausfordernd bleibt, setzt OMV auch weiterhin auf finanzielle Disziplin und
Kostenreduktion, um operative Effizienz und Ergebnisse zu maximieren."

Zweites Quartal 2009 (Q2/09)

In Q2/09 beeinträchtigte der im Jahresvergleich starke Rückgang des Ölpreises
und der Raffineriemargen die Ergebnisse. Der durchschnittliche Brent-Preis ging
verglichen zu Q2/08 um 51% zurück und die OMV Referenz-Raffineriemarge fiel um
76%. Das Konzern-EBIT von EUR 237 Mio lag deutlich unter jenem von Q2/08.
Gleichermaßen fiel Petroms Beitrag zum Konzern-EBIT auf EUR 50 Mio. Der
Finanzerfolg lag unter dem Niveau von Q2/08, vor allem auf Grund von fehlenden
Dividendenerträgen nach dem Verkauf der MOL Anteile, sowie geringeren Beiträgen
von Borealis und Petrol Ofisi. Der Periodenüberschuss nach Minderheiten fiel von
EUR 684 Mio in Q2/08 auf EUR 144 Mio. Das CCS EBIT vor Sondereffekten fiel um
83% auf EUR 151 Mio vor Berücksichtigung von Netto-Sonderaufwendungen von EUR 51
Mio. Das CCS EBIT vor Sondereffekten wurde um Lagerhaltungsgewinne in Höhe von
EUR 137 Mio bereinigt. Das CCS EBIT vor Sondereffekten von Petrom lag bei EUR 16
Mio. Der CCS Periodenüberschuss nach Minderheiten vor Sondereffekten betrug EUR
94 Mio; das CCS Ergebnis je Aktie vor Sondereffekten nach Minderheiten belief
sich auf EUR 0,31. Per Ende Juni lag die Nettoverschuldung des Konzerns bei EUR
2.717 Mio und der Verschuldungsgrad bei 28,1%.

Im Bereich Exploration und Produktion (E&P) fiel das EBIT vor Sondereffekten
verglichen zu Q2/08 um 67% auf EUR 276 Mio, vor allem auf Grund der deutlich
schwächeren Ölpreise und des negativen Ergebnisses aus dem 2010 Hedge für Teile
der Ölproduktion. Verluste und Erträge aus der Änderung des Zeitwertes dieser
Instrumente werden über die Laufzeit, d.h. bis Ende 2010, gegen Null laufen. Die
Öl- und Gasproduktion des Konzerns lag mit 315.000 boe/d 1% über dem Niveau von
Q2/08.

Im Bereich Raffinerien und Marketing (R&M) war das CCS EBIT vor Sondereffekten
negativ mit EUR -103 Mio verglichen zu EUR 45 Mio in Q2/08. Das
Raffinerie-Ergebnis war durch niedrige Mitteldestillat-Aufschläge stark
beeinträchtigt. Das Marketingergebnis vor Sondereffekten lag in etwa auf dem
Vorjahrsniveau. Die Retail-Verkaufsmengen blieben stabil während die gesamten
Marketing-Verkaufsmengen auf Grund des schlechten wirtschaftlichen Umfelds
zurückgingen. Der Rückgang bei den Verkaufsmengen konnte durch eine verbesserte
Kostenposition ausgeglichen werden.

Im Bereich Gas und Power (G&P) stieg das EBIT vor Sondereffekten trotz
niedrigerer Mengen um 14% auf EUR 49 Mio vs. Q2/08, dank guter Ergebnisse von
Gas Supply, Marketing und Trading. Das Logistikgeschäft zeigte eine positive
Geschäftsentwicklung.

Jänner - Juni 2009 (1-6/09)

In 1-6/09 lag der durchschnittliche Brent-Preis in USD um 53% unter dem Niveau
von 1-6/08. Insgesamt litt das Konzernergebnis unter dem starken Rückgang des
Ölpreises und der Raffineriemargen, wodurch EBIT und Periodenüberschuss unter
dem Vorjahrsniveau lagen. Das Konzern-EBIT von EUR 503 Mio fiel gegenüber 1-6/08
um 71%. Der EBIT-Beitrag von Petrom sank um 75% auf EUR 127 Mio. Das
Finanzergebnis ging vor allem auf Grund von niedrigeren Dividendenerträgen nach
dem MOL Verkauf und geringeren Beiträgen von Beteiligungsunternehmen zurück. Der
Periodenüberschuss nach Minderheiten von EUR 185 Mio lag um 84% unter dem
Vorjahrsniveau. Das CCS EBIT vor Sondereffekten fiel um 70% auf EUR 491 Mio nach
Abzug eines Netto-Sonderaufwands vor allem für die Abschreibung des Meteor Felds
(Großbritannien). Das CCS EBIT vor Sondereffekten wurde um Lagerhaltungsgewinne
in Höhe von EUR 55 Mio bereinigt. Der Beitrag von Petrom zum CCS EBIT vor
Sondereffekten belief sich auf EUR 109 Mio (-79%). Der CCS Periodenüberschuss
nach Minderheiten vor Sondereffekten betrug EUR 220 Mio; das bereinigte CCS
Ergebnis je Aktie nach Minderheiten lag bei EUR 0,73, um 79% unter dem Niveau
von 1-6/08.

In E&P fiel das EBIT vor Sondereffekten im Vergleich zu 1-6/08 um 68%,
insbesondere auf Grund eines allgemein niedrigeren Preisniveaus, etwas
geringeren Mengen und negativen Ergebnissen aus dem 2010 Hedge für Teile der
Ölproduktion. Verluste und Erträge aus der Änderung des Zeitwerts dieser
Instrumente werden über die Laufzeit, d.h. bis Ende 2010, gegen Null laufen. Die
Öl- und Gasproduktion des Konzerns lag mit 311.000 boe/d um 1% unter
1-6/08.

In R&M war das CCS EBIT vor Sondereffekten negativ mit EUR -81 Mio im Vergleich
zu EUR 39 Mio in 1-6/08. Dies ist vor allem auf rückläufige Raffineriemargen
zurückzuführen. Das Marketing Ergebnis lag über dem Vorjahresniveau.

In G&P stieg das EBIT vor Sondereffekten um 3% hauptsächlich durch den starken
Beitrag von Gas Supply, Marke-ting und Trading, welche durch Portfolio- und
Lageroptimierung sowie niedrigere Importquoten in Rumänien unterstützt wurden.

weitere Angaben:
Für weitere Informationen:
www.omv.com

Angaben zur Pflichtveröffentlichung:
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Pflichtveröffentlichung in/über: www.omv.com
Pflichtveröffentlichung am:      05.08.2009

Ende der Mitteilung                               euro adhoc 
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Branche:  Öl und Gas Verwertung
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Indizes:  ATX Prime, ATX
Börsen:   Amtlicher Markt: Wien 
Sprache:  Deutsch

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