Klubobmann Steinkellner: Landesrechnungshof prüft Glasfaser-Versorgung der Gemeinden

Warum zahlen Gemeinden ein Vielfaches von dem, was Private zahlen?

Linz, 4. August 2009 (OTS) - "Ich freue mich, dass offenbar die Anfrage, welche ich im Landtag an den Gemeinde-Landesrat Ackerl wegen der Glasfaseranschlüsse in den Gemeinden gestellt habe, nun den Landesrechnungshof auf den Plan gerufen hat", stellte heute FPÖ-Klubobmann LAbg. Mag. Günther Steinkellner fest.
"Denn der Landesrechnungshof hat die Initiativprüfung 'Glasfaseranschluss oö Gemeinden' begonnen! Landesrat Ackerl hat im Juli die Anfrage ja sehr ausweichend und unzureichend beantwortet!"

Im März dieses Jahres hat das Land Oberösterreich eine Initiative für eine Glasfaservernetzung für die oberösterreichischen Gemeinden gestartet. Laut Plan sollen bis Mitte 2010 alle oö. Gemeinden an einer Glasfaserleitung angeschlossen sein.

Dabei ist den Freiheitlichen die sehr eigenartige Finanzierung diese Glasfaservernetzung der Gemeinden aufgefallen.
"Während es Anbieter gibt, welche privaten Firmen den Glasfaseranschluss um 2000 bis 3000 Euro errichten, zahlen die Gemeinden, die einen ausgeglichenen oder positiven Haushalt haben, 12000 Euro. Und jene Gemeinden, die negativ bilanzieren, müssen den Glasfaseranschluss über vier Jahre verteilt bezahlen, wofür aber insgesamt 16000 Euro anfallen. Eine stolze Verzinsung!", stellte FPÖ-Klubobmann Steinkellner fest,

Ihm sei unerklärlich, wie die Preisgestaltung für die Glasfaservernetzung der Gemeinden sich so erheblich - nämlich um das bis zu siebenfache, von den Kosten unterscheiden, die für einen Glasfaseranschluss bei einem privaten Unternehmen anfallen.
"Ich hoffe, der Landesrechnungshof kann da bald Licht ins Dunkel der Preistreiberei bringen!", stellte FPÖ-Klubobmann Steinkellner fest.

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