Österreichs Energiebörse EXAA trotzt Krise

Handelsumsatz verdoppelt, 7 neue Händler , Erweiterung der Geschäftsfelder

Wien (OTS) - Während andere Handelsplätze in Europa über Umsatzrückgänge klagen, boomt bei der österreichischen Energiebörse EXAA der Stromhandel. Im ersten Halbjahr 2009 wurden 2,1 Terawattstunden Strom (mehr als 6% des gesamtösterreichischen Verbrauchs) gehandelt. "Das entspricht im Vorjahresvergleich mit 1,1 Terawattstunden nahezu einer Verdopplung des Stromhandels an unserer Plattform", bestätigt DI Jürgen Wahl, kfm. Vorstand der EXAA.

Darüberhinaus konnten seit Jahresbeginn mit der Energie Baden Würtemberg Trading GmbH, der Braunschweiger Versorgungs AG & CoKG, der Bekomac GmbH aus Deutschland, der Shell Energy Trading Ltd aus dem UK und der Bergen Energi AS aus Norwegen fünf neue Handelsteilnehmer für den Stromhandel und mit der Derex France und der Cemcor Energy Deutschland GmbH zwei neue Handelsteilnehmer für den CO2-Handel zugelassen werden. Somit hält die EXAA bei 83 Handelsteilnehmern aus 16 verschiedenen Ländern.

Mit dem norwegischen Unternehmen Bergen Energi AS, das 1991 als erster unabhängiger Energiebroker für den Endkundenmarkt in Norwegen gegründet wurde, hat die EXAA den ersten Broker gewonnen, der als solcher den Börsehandelszugang für Unternehmen mit kleineren Handelsvolumina oder solchen ohne eigene Handelsabteilung bewerkstelligt.

Die Brokerkunden genießen über den Broker die uneingeschränkte Sicherheit und Flexibilität des Börsehandels. Zusammen mit dem Know-how von Bergen für Bedarfsprognose, Fahrplan- und Portfoliomanagement können auch Unternehmen mit weniger Erfahrung im Stromhandel von den Chancen des Spotmarktes unmittelbar profitieren. "Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist eine flexible Strombeschaffung bzw. ein Verkauf von Überkapazitäten für die österreichische Industrie ein großer Vorteil, den wir nun auch über Bergen Energi AS als weiteres Service über die EXAA den österreichischen Unternehmen anbieten", sagt Dr. Rudolf Schneider, technischer Vorstand der EXAA.

In einer Kooperation mit dem Institute for Operations Research and Computational Finance der Universität St. Gallen bietet EXAA seit kurzen auch einen, auf stochastischen Analysen beruhenden Service unter dem Begriff "Konfidenzbänder" an. Damit lässt sich drei Handelstage vorausschauend eingrenzen, mit welcher Wahrscheinlichkeit der Strompreis der einzelnen Lieferstunden in einem bestimmten Preisband liegen wird. "Dieses Serviceangebot kann Händlern zusätzliche Orientierung bei der Wahl ihrer Preislimits geben und bei der Risikobewertung ihrer Handelspositionen - auch für den bilateralen Handel behilflich sein", erläutert Dr. Rudolf Schneider.

Weiters hat die EXAA seit Jahresbeginn mit dem Einstieg ins Schulungsgeschäft ihr Angebot erweitert. Mit einem "Training for Energy and Environmental Markets" (TEEM) wird Energieunternehmen und branchenrelevanten Institutionen im deutschsprachigen Raum ein spezielles viertägiges Trainingsprogramm angeboten.

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