Kopf: Gerade Lauda hatte großen Anteil an Schuldensituation der AUA

ÖVP-Klubobmann weist Lauda-Kritik am AUA-Deal als haltlos zurück

Wien, 02. August 2009 (ÖVP-PK) Niki Lauda hatte wohl gehofft, dass die Politik nach einem Scheitern des Lufthansa-Deals die AUA zum zweiten Mal in einen Merger mit seiner Airline zwingen würde, so interpretierte heute, Sonntag, ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf die jüngste Lauda-Kritik am Lufthansa-Deal beziehungsweise am Finanzminister. Es sei zudem absolut nicht nachzuvollziehen, dass ausgerechnet Niki Lauda, der die Situation der AUA massiv mit verursacht hat, Kritik an diesem Deal übt. „Die AUA würde heute wesentlich besser dastehen, hätte sie nicht 2001/2002 die Lauda Air übernommen, wie auch der Rechnungshof kürzlich feststellte“, so der Klubobmann. Die AUA-Schulden seien gerade durch die Lauda-Übernahme massiv angestiegen. ****

1999/2000 sei die Lauda Air sozusagen „am Ende“ gewesen, die AUA übernahm letztlich das Unternehmen zur Gänze. „Damals lag der Substanzwert der Lauda Air bei Null, sie hatte rund 600 Millionen Euro Schulden. Laut einem Gutachten des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmens KPMG machte Lauda im Jahr 2000 mit mehr als 1,1 Milliarden mehr Verluste als er zugab“, erinnerte der Klubobmann. Lauda musste auch deshalb gehen, weil er Verluste von damals einer Milliarde Euro an Fremdwährungsgeschäften mitzuverantworten hatte.

„Der jetzige Verkauf der AUA war alternativlos. Mit der Entscheidung wurde ein wichtiger Schritt für die Zukunft des Unternehmens gesetzt. Entgegen Laudas Aussagen bleibt AUA die österreichische Luftlinie, eingebettet in das Netzwerk der Lufthansa.“

„Jetzt gilt es vielmehr, den Blick in die Zukunft zu richten. Unter dem Schirm der Lufthansa kann es zudem gelingen, tausende von Arbeitsplätzen langfristig abzusichern. Das sollte sich Niki Lauda einmal vor Augen führen, anstatt haltlose Vorwürfe in den Raum zu stellen“, schloss Kopf.

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