Fekter fordert von Gesellschaft mehr Anstrengung für Integration

Im Vereinswesen wird zu wenig getan

Linz (OTS) - Im Gespräch mit der Rundschau am Sonntag fordert Innenministerin Maria Fekter (ÖVP), die österreichische "Mehrheitsgesellschaft" müsse Integration zulassen und mehr Anstrengungen dafür unternehmen, anstatt nur Forderungen an die Zuwanderer zu stellen.

Die Integration müsse vor allem aus den Gemeinden kommen und könne weder von oben verordnet noch mit Sanktionen erreicht werden. Im Vereinswesen werden laut Fekter "zu wenig Integrationsanstrengungen unternommen". Gleichtzeitig gebe es aber Nachbesserungsbedarf, was die Akzeptanz der österreichischen Rechtsordnung und Werte durch die Zuwanderer betrifft: "Es geht nicht an, dass Konflikte auf der Straße mit Waffengewalt ausgetragen werden", so Fekter zur Rundschau am Sonntag. Ansetzen müsse man auch bei der Emanzipation: "Frauen von jeglicher gesellschaftlicher Teilhabe wegzusperren, sie nicht aus dem Haus zu lassen, mit Gewalt zu disziplinieren, ist nicht tolerabel."

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