Herzog: "Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan - der Mohr kann gehen"!

Sprachterror von selbsternannten Gutmenschen treibt bizarre Blüten.

Wien, 30-07-2009 (fpd) - Vor dem Wüten einer kleinen aber lautstarken Minderheit sind keine Begriffe der deutschen Sprache mehr sicher. Jetzt hat es das Wort "Mohr" erwischt. Ein uraltes deutsches Wort, ohne jede Wertung, wird zum Rassismusbegriff erklärt. Obiges Shakespeare-Zitat findet vor den neuen Sittenwächtern der politischen Korrektheit offenbar keine Gnade, so heute FPÖ-Stadtrat Johann Herzog.

Die Versuche häufen sich, die deutsche Sprache zu verstümmeln. Das dafür verantwortliche Gutmenschenmilieu vertritt jedoch niemanden, außer sich selbst. Der überwiegende Teil der Bevölkerung hat für solche Machtspiele keinerlei Verständnis.

Sprach- und Sprechverbote erinnern an Zeiten von Diktaturen und Gewaltherrschaft. Es ist nur zu hoffen, dass heutige Verbotsforderungen, wie sie in verstärktem Maße laut werden, nicht für Unduldsamkeit und totalitäre Einstellung Zeugnis ablegen. Die eigene Meinung zum Maßstab aller Dinge zu machen, bezeugt dies jedenfalls eindrucksvoll, so Herzog.

Die Bürgerinnen und Bürger sind gut beraten, wenn sie dem sich ausbreitenden Sprachterror der politischen Korrektheit durch schlichtes Ignorieren eine Absage erteilen, so Herzog abschließend. (Schluß)

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