- 30.07.2009, 12:00:34
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BV Blimlinger: Neue Wohnstraßen in Wien-Neubau
"Umsetzung des Agendaprojektes voller Erfolg - Bedürfnisse von FußgängerInnen berücksichtigt"
Wien (OTS) - Neubau bekommt neue Wohnstraßen im Bereich
Andreasgasse, Richtergasse, Andlergasse und Lindengasse.
Bezirksvorsteher Blimlinger: "Dass wir jetzt tatsächlich ein Netz an
Wohnstraßen der Nutzung übergeben können, ist ein großer Gewinn für
das ganze Grätzl und seine BewohnerInnen. Der Bereich diente - nahe
der Einkaufsmeile Mariahilfer Straße - bislang als Durchzugs- bzw.
Parkplatzsuchstraße".
Im Februar 2004 hatte sich die Projektgruppe im Rahmen der Lokalen
Agenda konstituiert. Viele Sitzungen, AnrainerInnenforen und einer
Grätzlabstimmung über die Verkehrsführung später, freuen sich die
BewohnerInnen über mehr Lebensqualität. Blimlinger: "Ich freue mich,
dass ein Projekt wie dieses, nach Jahren der Diskussionen, nunmehr
umgesetzt worden ist. Es bringt den BewohnerInnen mehr
Lebens-qualität und ist vor allem für den Andreaspark und seine
BenutzerInnen wichtig".
In den neuen Wohnstraßen wurden vor allem die Bedürfnisse von
FußgängerInnen berücksichtigt. "Das Projekt ist beispielgebend für
die nachhaltige Zusammenarbeit zwischen Bevölkerung, Politik und
Verwaltung im Sinne der Lokalen Agenda 21", so BV Blimlinger: "Von
der ersten Idee bis hin zur Detailplanung gemeinsam mit der
Magistratsabteilung für Straßenverwaltung und Straßenbau, ist das
Grätzl in einem umfangreichen Diskussions- und Aushandlungsprozess
Schritt für Schritt gemeinsam entstanden".
Die Projektgruppe der Lokalen Agenda 21 übergab ihren Projektentwurf
für das sogenannte "ARAL"-Projekt (der Name setzt sich aus den
Anfangsbuchstaben der vier Gassen zusammen) Anfang 2006 an den
Bezirk. Dieser veranstaltete eine Diskussionsveranstaltung mit
AnrainerInnen über die Errichtung eines Wohnstraßennetzes und
organisierte eine schriftliche Umfrage zur Neuordnung der
Verkehrsorganisation. Mehr als die Hälfte der AnrainerInnen wollten
dabei keine Änderung der Verkehrsführung. Das neue Wohnstraßennetz
behält somit die bestehenden Einbahnregelungen bei.
"Entscheidend für den Erfolg wird auch sein, inwieweit die Kontrollen
funktionieren. In Wohnstraßen darf zu- und abgefahren, aber nicht
durchgefahren werden. Außerdem gilt Schritttempo", so Blimlinger
abschließend.
Rückfragehinweis:
Pressereferat, Tel.: (++43-1) 4000 - 81814, [email protected]
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