BV Blimlinger: Neue Wohnstraßen in Wien-Neubau

"Umsetzung des Agendaprojektes voller Erfolg - Bedürfnisse von FußgängerInnen berücksichtigt"

Wien (OTS) - Neubau bekommt neue Wohnstraßen im Bereich Andreasgasse, Richtergasse, Andlergasse und Lindengasse. Bezirksvorsteher Blimlinger: "Dass wir jetzt tatsächlich ein Netz an Wohnstraßen der Nutzung übergeben können, ist ein großer Gewinn für das ganze Grätzl und seine BewohnerInnen. Der Bereich diente - nahe der Einkaufsmeile Mariahilfer Straße - bislang als Durchzugs- bzw. Parkplatzsuchstraße".

Im Februar 2004 hatte sich die Projektgruppe im Rahmen der Lokalen Agenda konstituiert. Viele Sitzungen, AnrainerInnenforen und einer Grätzlabstimmung über die Verkehrsführung später, freuen sich die BewohnerInnen über mehr Lebensqualität. Blimlinger: "Ich freue mich, dass ein Projekt wie dieses, nach Jahren der Diskussionen, nunmehr umgesetzt worden ist. Es bringt den BewohnerInnen mehr Lebens-qualität und ist vor allem für den Andreaspark und seine BenutzerInnen wichtig".

In den neuen Wohnstraßen wurden vor allem die Bedürfnisse von FußgängerInnen berücksichtigt. "Das Projekt ist beispielgebend für die nachhaltige Zusammenarbeit zwischen Bevölkerung, Politik und Verwaltung im Sinne der Lokalen Agenda 21", so BV Blimlinger: "Von der ersten Idee bis hin zur Detailplanung gemeinsam mit der Magistratsabteilung für Straßenverwaltung und Straßenbau, ist das Grätzl in einem umfangreichen Diskussions- und Aushandlungsprozess Schritt für Schritt gemeinsam entstanden".

Die Projektgruppe der Lokalen Agenda 21 übergab ihren Projektentwurf für das sogenannte "ARAL"-Projekt (der Name setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der vier Gassen zusammen) Anfang 2006 an den Bezirk. Dieser veranstaltete eine Diskussionsveranstaltung mit AnrainerInnen über die Errichtung eines Wohnstraßennetzes und organisierte eine schriftliche Umfrage zur Neuordnung der Verkehrsorganisation. Mehr als die Hälfte der AnrainerInnen wollten dabei keine Änderung der Verkehrsführung. Das neue Wohnstraßennetz behält somit die bestehenden Einbahnregelungen bei.

"Entscheidend für den Erfolg wird auch sein, inwieweit die Kontrollen funktionieren. In Wohnstraßen darf zu- und abgefahren, aber nicht durchgefahren werden. Außerdem gilt Schritttempo", so Blimlinger abschließend.

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