• 30.07.2009, 08:15:00
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"Konsument": Navigation per Handy ausbaufähig

Standortbestimmung macht Schwierigkeiten. Routenberechnung dagegen problemlos.

"Konsument"-Cover August 2009. Titelstory: Navigation per Handy

Wien (OTS) - Schätzungen zufolge wird bis 2012 nahezu jeder
Handybesitzer die Funktion des elektronischen Wegweisers nutzen. Doch
wie gut finden sich die Winzlinge derzeit zurecht und können sie mit
den "richtigen" Navigationsgeräten fürs Auto mithalten? "Konsument"
ist diesen Fragen am Beispiel von zwölf Handy-/Softwarekombinationen
nachgegangen und kommt zum Schluss: Für den fallweisen Gebrauch sind
einige Geräte durchaus brauchbar - doch die Zuverlässigkeit der
Geräte und die Standortbestimmung lassen noch zu wünschen übrig.

Probleme gibt es besonders bei der Bestimmung der
Ausgangsposition. Zwei Handy-/Softwarekombinationen fallen im
Stadtgebiet glatt durch. In anderen Fällen ist eine
Positionsbestimmung zwar möglich, im weiteren Betrieb häufen sich
jedoch Ungereimtheiten und Irritationen wie etwa der Ausfall des
Kartenaufbaus, Netzausfälle oder ungenaue Positionsbestimmungen.
Störend macht sich zudem bei allen Geräten mit "Google maps" das
systembedingte Fehlen einer Sprachausgabe und die fehlende Reaktion
auf Abweichungen bemerkbar.

Die - primäre - Routenberechnung fällt dagegen, sobald der
aktuelle Standort erst einmal bestimmt ist, bei allen Geräten
zumindest "gut" aus. Auch die Darstellung der Information auf den
teilweise kleinen Displays macht kaum Schwierigkeiten. Dennoch: "Bei
regelmäßigem Gebrauch und wenn es auf absolute Zuverlässigkeit
ankommt, ist eher ein Navigationsgerät zu empfehlen", so Franz
Wallner von "Konsument".

Vorsicht bei den Kosten: Wenn die Navigation nach dem verbrauchten
Datenvolumen abgerechnet wird, können diese vor allem bei
Auslandreisen ins Unermessliche steigen. Hier ist es ratsamer, Tages-
oder Monatspauschalen zu wählen. Allerdings gibt es auch Handys, bei
denen das Kartenmaterial im Handy selbst auf der Speicherkarte
vorhanden ist ("Onboard"). Damit ist keine kostenpflichtige
Datenverbindung nötig, womit aber auch das Kartenmaterial nicht
automatisch aktualisiert wird. Ein Update kostet in der Regel
zwischen 80 und 130 Euro. Der Preis für die getesteten Handys liegt
wiederum bei 300 bis 700 Euro.

Die Details zum Test sind im August-"Konsument" und auf
www.konsument.at zu finden.

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM/Original Bild
Service, sowie im OTS Bildarchiv unter http://bild.ots.at .

Rückfragehinweis:

Verein für Konsumenteninformation/
   Testmagazin "Konsument"
   Mag. Andrea Morawetz
   Öffentlichkeitsarbeit
   Tel.: 01/588 77 - 256 
   Email: [email protected]
   www.konsument.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NKI

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