• 28.07.2009, 11:56:22
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Gabriele Possanner-Staatspreis: Neue Ausschreibung gestartet

Johannes Hahn: Wissenschaftliche Leistungen zur Chancengleichheit im Rampenlicht

Wien (OTS) - Bereits zum siebenten Mal verleiht das
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMWF) heuer den
Gabriele Possanner-Preis an Wissenschafterinnen und Forscherinnen,
deren Leistung die Geschlechterdemokratie in Österreich fördern.
Konkret geht es um die Chancengleichheit und adäquate Vertretung von
Frauen und Männern in allen Gesellschaftsbereichen in Österreich.

Für Wissenschaftsminister Johannes Hahn ist es "wichtig und richtig,
wissenschaftliche Leistungen, die zur Chancengleichheit beitragen,
ins Rampenlicht zu stellen. Die Themenvielfalt der bisher
ausgezeichneten Arbeiten zeigt einerseits, wo in manchen Bereichen
der Schuh noch drückt, andererseits aber ebenso die Leistungen von
Frauen in Wissenschaft und Gesellschaft, die bisher noch wenig
bekannt waren."

Der Gabriele Possanner-Staatspreis ist mit 10.000 Euro dotiert. Die
Nominierung der Kandidatinnen für diesen Würdigungspreis erfolgt
durch eine international zusammengesetzte Jury. Für den Staatspreis
ist daher keine Bewerbung, sondern eine Nominierung vorgesehen - im
Gegensatz zu den beiden Förderpreisen, für die eine Bewerbung nötig
ist. Mit den Förderpreisen in der Höhe von je 3.000 Euro sollen
wissenschaftliche Einzelleistungen ausgezeichnet werden, die auf die
Verwirklichung der Geschlechterdemokratie in Österreich förderliche
Auswirkungen haben. Die Bewerbungsfrist endet mit 2. Oktober 2009.

Näheres zu den Bewerbungsmodalitäten auf:
http://www.bmwf.gv.at/wissenschaft/ausschreibungen/

Der Gabriele Possanner-Staatspreis wurde erstmals 1997 vergeben, zum
Gedenken an die erste Verleihung eines akademischen Grades an eine
Frau durch eine Universität auf dem jetzigen Staatsgebiet der
Republik Österreich. Gabriele Possanner gilt als Pionierin und
Vorkämpferin für berufliche Chancengleichheit von Frauen in der
Wissenschaft. Bisherige Preisträgerinnen waren u.a.
Universitätsprofessorin Dr. Margarethe Hochleitner, Ass. Professorin
Dr. Silvia Ulrich und Universitätsprofessorin Dr. Eva Kreisky.

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
Minoritenplatz 5, 1014 Wien
Pressebüro
Tel.: +43/1/53120-9007

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