Zur aktuellen Situation des Pensionsinstitutes der Linz AG

Linz (OTS) - Unter Bezugnahme auf diverse Artikel in verschiedenen Medien der letzten Zeit, in denen das Pensionsinstitut der Linz AG erwähnt wurde, wird folgendes klargestellt:

Das Pensionsinstitut der Linz AG ist eine "Zuschusskasse öffentlichen Rechts", dessen Rechtsgrundlage der § 479 ASVG bildet. Das Institut wurde vor mehr als 100 Jahren gegründet, ist seit den 1950er Jahren Teil der österreichischen Sozialversicherung und rechtlich vollkommen selbstständig, d.h. kein Teil des Linz AG-Konzerns. Durch das Institut erhalten die Versicherten eine Pension zusätzlich zur "normalen" ASVG-Pension.

Das Institut ist " wie die gesamte österreichische Sozialversicherung " als "Selbstverwaltung" organisiert. Als Aufsichtsbehörde fungiert das Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz. Durch die Eingliederung ins Sozialversicherungssystem besteht Pflichtversicherung.

Bis zum Jahr 2002 war das Institut als Umlagesystem konzipiert, wobei bereits zu diesem Zeitpunkt eine sehr hohe Kapitaldeckungsquote vorhanden war. Mit 1.1.2003 wurde der Voll-Umstieg auf ein kapitalgedecktes beitragsorientiertes Finanzierungssystem, wie es für die Pensionsinstitute im ASVG seit Ende der 1990er Jahre vorgesehen ist, vollzogen. Für die Ausstattung der bereits vorhandenen Anwartschafts- und Leistungsberechtigten mit dem erforderlichen Kapital wurde ein Zinssatz von 6,5% p.a. angesetzt.

Der angesetzte Zinssatz war aus Sicht des Umstiegszeitpunktes eine realistische Annahme für einen langfristigen Veranlagungsertrag mit einer grundsoliden Veranlagungsstruktur. Es wurde eine den Pensionskassen ähnliche Veranlagungspolitik gewählt, die von der Aufsichtsbehörde in Abstimmung mit dem Finanzministerium genehmigt wurde. Zusätzlich hat die Linz AG als Hauptkunde des Institutes eine eingeschränkte Nachschussverpflichtung in Höhe von maximal rund 2,5 Mio. Euro pro Jahr, falls die langfristigen Gebarungsziele nicht erreicht werden.

Risikobewusstsein wird im Pensionsinstitut der Linz AG schon seit dem System-Umstieg groß geschrieben, was sich auch in der Zusammenarbeit mit den Veranlagungs- Dienstleistern (Innovest Kapitalanlage AG, Carl Spängler Kapitalanlage GmbH und Kepler- Fonds Kapitalanlage GmbH) zeigt.

Das Pensionsinstitut verfolgt seit Beginn eine ausgesprochen konservative Anlagepolitik mit einem sehr hohen Anleihen-Anteil. Es wurden bis auf das Jahr 2008 auch immer positive Erträge erwirtschaftet.

Im Jahr 2008 konnte sich das Institut " wie der gesamte österreichische Pensionskassenmarkt " der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise nicht entziehen. Der Veranlagungsertrag befindet sich aber im Durchschnitt der österreichischen Pensionskassen, wodurch wie bei den meisten Pensionskassen auch, Anwartschafts- und Leistungskürzungen unvermeidlich waren.

PENSIONSINSTITUT DER LINZ AG
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