Geldmangel stoppt Blauzungen-Impfaktion

Trotzdem erhalten 1000 Impfverweigerer Strafe

Linz (OTS) - Wie die Rundschau am Sonntag berichtet, wird das Gesundheitsministerium keine weitere Impfpflicht in der Landwirtschaft gegen die Blauzungenkrankheit verordnen. Grund: Dem Ministerium fehlt das Geld, die Kosten dafür zu übernehmen, sagt der oberste Veterinär Ulrich Herzog. Ursprünglich wäre eine dreijährige Impfaktion vorgesehen gewesen, weil der Impfschutz zumindest ein Jahr hält. Jenen Landwirten, die bisher die Impfung ihrer Tiere verweigert haben, hilft das nichts. Rund 1000 erhalten österreichweit eine Strafe, 392 davon in Oberösterreich. Die Impfverweigerer hatten gesundheitliche Folgen für ihre Tiere befürchtet. Laut Herzog wurden bei der 18 Millionen Euro teuren Impfaktion 2008/09 80 Prozent der Tiere durchgeimpft.

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