- 24.07.2009, 12:02:57
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WGKK: Gesundheitsminister Stöger besuchte Hanusch-Krankenhaus
"Hervorragende Leistungen für die gesamte Sozialversicherung"
Wien (OTS) - Heute, 24.7.2009, Vormittag konnte sich
Bundesminister Alois Stöger bei einem Besuch von den Leistungen des
Hanusch-Krankenhauses (HKH) überzeugen.
HKH leistet wichtigen Beitrag für die gesamte Sozialversicherung
Das Hanusch-Krankenhaus im 14. Wiener Gemeindebezirk ist das
einzige allgemeine öffentliche Krankenhaus Österreichs unter der
Führung eines Krankenversicherungsträgers. Es dient der
Sozialversicherung gewissermaßen als Abteilung für Forschung &
Entwicklung. Denn über die normalen Aufgaben eines Krankenhauses
hinaus laufen am HKH zahlreiche innovative und praxisorientierte
Projekte, die vielfach auch von anderen Spitälern übernommen werden
und Nutzen für die Sozialversicherung stiften. Die so in
Zusammenarbeit mit wichtigen Playern des Gesundheitssystems
gewonnenen Ergebnisse sind die Basis für Weichenstellungen im
gesamten öffentlichen Gesundheitswesen.
So stellte das HKH als erstes Krankenhaus 2005 seinen Betrieb auf
die e-card um. Auch an der Erstellung des bundesweiten
Leistungskatalogs für Laborleistungen hat das HKH wesentlich
mitgewirkt. Ein weiteres zukunftsweisendes Projekt ist die
Patientenorientierte Integrierte Krankenbetreuung (PIK). Dabei wurden
erstmals praktikable Strategien für ein effizientes
Entlassungsmanagement entwickelt.
Stöger zeigte sich im Anschluss an den Besuch beeindruckt: "Das
Hanusch ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Wiener
Spitalslandschaft und ein wirklich ausgezeichnetes Krankenhaus. Hier
werden täglich Spitzenleistungen erbracht, hier wird führend an der
Weiterentwicklung der Gesundheitsvorsorge mitgewirkt."
Außerordentlich wichtig ist für WGKK-Generaldirektor Sulzbacher
auch die Funktion als Lehrkrankenhaus der Medizinischen Universität
Wien (seit 2006): "Dass wir als größter österreichischer
Krankenversicherungsträger an einer guten Ausbildung der Ärzte von
morgen mitwirken können, ist essenziell. Schließlich sind die
Jungmediziner von heute unsere Vertragspartner von morgen."
HKH wirtschaftet effizient
Das Hanusch-Krankenhaus wird ausgesprochen effizient geführt. Die
Kosten liegen in vielen Bereichen teilweise deutlich unter dem
Durchschnitt aller Wiener Schwerpunktspitäler. Das ist umso
bemerkenswerter, als das HKH die Patienten mit sehr kostenintensiven
Leistungen versorgt. Und zwar in Einheiten, die wienweit zu den
größten zählen: Hämato-Onkologie, Dialyse oder Kardiologie.
HKH hat die wenigsten Beschwerden
Der gute Ruf des Hanusch-Krankenhauses ist unbestritten. Es
überzeugt durch höchste medizinische Qualität und Menschlichkeit. Das
belegt auch die jährliche Beschwerdestatistik der Wiener
Patientenanwaltschaft: Seit 2004 laufen über das HKH die wenigsten
Beschwerden von allen Wiener Schwerpunktspitälern ein. Und zwar in
ununterbrochener Folge. Kein Wunder, schließlich lautet der
Leitgedanke des Hauses: "Spitzenmedizin mit Herz". Und er wird auch
tatsächlich von Führungskräften wie Mitarbeitern täglich aufs Neue
gelebt.
Davon zeigte sich heute Bundesminister Stöger persönlich
überzeugt: "Für einen kranken Menschen ist es wichtig zu spüren, dass
ihn die Medizin als Ganzes betrachtet - also auch in seiner
psychischen Verfasstheit und in seinem sozialen Umfeld. Im
Hanusch-Krankenhaus ist das der Fall, das hat sich für mich heute
wieder ganz deutlich bestätigt."
Fächerübergreifende Forschung, praktische Anwendung
Der Erfolg medizinischer Behandlung hängt vielfach wesentlich vom
Zusammenwirken unterschiedlicher Disziplinen ab. Im HKH vernetzen
sich zahlreiche Spezialisten in interdisziplinären Zentren. Ein
besonders renommiertes Beispiel ist das Brustzentrum. Hier werden
(mit Ausnahme des AKH) österreichweit die meisten Brustoperationen
durchgeführt. Weitere multidisziplinäre Zentren widmen sich
Gefäßerkrankungen, Stoffwechsel und Diabetes sowie Erkrankungen von
Knochen und Gelenken.
Eckdaten des Hanusch-Krankenhauses
- Rund 33.000 Menschen werden jährlich stationär versorgt.
- Rund 100.000 werden ambulant behandelt.
- 11 Abteilungen
- 36 Ambulanzen und Institute
- 543 systemisierte (d.h. maximal verfügbare), 457 tatsächlich
betriebene Betten
- 1335 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
- Jeder sechste Wiener Blutkrebspatient wird am HKH betreut.
- Jedes 5. Dialysebett steht in der Penzinger Klinik.
Foto: Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne ein honorarfreies Foto zu.
Rückfragehinweis:
WGKK - Öffentlichkeitsarbeit
Mag. Andrea Riedel
Tel.: (+43 1) 60 122-1351 oder 0664 - 80 885 13 51
mailto: [email protected]
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