ÖVP Wien fordert "Busstopp nach Wunsch"

VP-Hahn: Ab 22 Uhr Ein- und Aussteigen auch abseits der Haltestellen - Für mehr Sicherheit

Wien (OTS) - Den "Busstopp nach Wunsch" nach internationalem
Vorbild fordert die ÖVP Wien. "Die Fahrgäste der Wiener Linien sollen in den Bussen ab 22 Uhr auch abseits der Haltestellen zu- und aussteigen können. Das wäre nicht nur ein Beitrag zu mehr Komfort, sondern vor allem ein Sicherheitsgewinn, den sich insbesondere junge Wienerinnen und Wiener wünschen", sagte der Landesparteiobmann der ÖVP Wien, Bundesminister Johannes Hahn, bei der heutigen Präsentation der ÖVP-Forderung.

Untermauert wird diese Forderung von einer Umfrage, in der die meisten Befragten lange Intervalle und Wartezeiten sowie auch das fehlende Angebot in der Nacht kritisieren. "Internationale Beispiele zeigen vor, wie´s funktionieren kann. So gibt es diesen Busstopp nach Wunsch in den Abend- und Nachtstunden schon in New York oder Berlin. Auch in Magdeburg bewährt sich dieses System seit mittlerweile rund 15 Jahren", so Hahn. "Es ist daher nicht einzusehen, wieso die Wiener Linien dieses Angebot nicht schon lange umgesetzt haben. Die zuständigen Stadträte sind aufgefordert, rasch die entsprechenden Aufträge zu erteilen, um einen Beitrag zu mehr Sicherheit und Komfort für die Benutzer der Wiener Linien zu leisten."

Gerstl: Wunsch nach Essverbot nicht ignorieren

VP-Wien-Verkehrssprecher Wolfgang Gerstl übte Kritik an den Wiener Linien im Zusammenhang mit der Diskussion um Essverbote in den Öffis:
"In einer von den Wiener Linien durchgeführten Befragung haben sich immerhin 60 Prozent für ein Essverbot in den öffentlichen Verkehrsmitteln ausgesprochen. Die Wiener Linien fahren über diese Mehrheit im wahrsten Sinne des Wortes drüber und ignorieren diesen Wunsch. Demokratisches Vorgehen sieht anders aus. All jene, die sich für dieses Essverbot ausgesprochen haben, müssen sich gefrotzelt vorkommen. Mit Ignoranz lassen sich einfach keine Probleme lösen."

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