Berlakovich und Mitterlehner zur thermischen Sanierung: Alle Einreichungen positiv behandeln

Erfolgreiche Förderaktion der Bundesregierung für thermische Sanierung

Wien (OTS) - "Die Fördermittel von 50 Millionen Euro für die thermische Sanierung von privaten Haushalten waren in nur 10 Wochen ausgeschöpft. Das zeigt, dass die Menschen Klimaschutz ernst nehmen und bereit sind, in Maßnahmen zur CO2 Einsparung zu investieren. Wir werden nun sicherstellen, dass auch die restlichen 3.300 Anträge, die noch offen sind, positiv behandelt werden. Dazu haben wir das Programm flexibler und durchgängiger gemacht. Mir ist es einfach wichtig, alle zu unterstützen, die mit einer Sanierung einen Beitrag zum Klimaschutz und zur wirtschaftlichen Entwicklung leisten wollen", so Umweltminister Niki Berlakovich heute im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz anlässlich der ÖVP Regierungsklausur in Linz. "Mit der Bereitstellung der finanziellen Mittel bekommen weitere 3.300 Bürger eine Förderung für die Sanierung ihres Hauses. Damit binden wir auch die Haushalte ein, die schon einen Energieausweis gemacht haben, aber nicht rechtzeitig einreichen konnten und jetzt auf der Warteliste stehen. Mit den zusätzlichen Aufträgen erhalten Betriebe in ganz Österreich auf dem Höhepunkt der Krise zusätzliche Aufträge und sichern damit tausende Arbeitsplätze", sagte Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner.

Die Bundesregierung hat im April dieses Jahres je 50 Millionen Euro für die Förderung der thermischen Sanierung für den privaten Wohnbau und die Betriebe bereit gestellt. Nach rund zwei Monaten war der Topf für die privaten Haushalte ausgeschöpft. Um die bis zum Schluss der Aktion eingetroffenen Ansuchen noch behandeln zu können, werden nun die verbleibenden Mittel flexibel eingesetzt. "Zu unserer positiven Überraschung, gab es mehr Nachfrage als erwartet. Die Haushalte erkennen einfach den Vorteil - niedrigere Energiekosten durch weniger Verbrauch. Darüber hinaus tragen sie dazu bei, die Wirtschaft anzukurbeln und schaffen bzw. sichern rund 7000 Arbeitsplätze, darunter viele Green Jobs im Bereich der Umwelttechnologie. Wichtig ist es, die Mittel sofort zu investieren, damit sie rasch konjunkturbelebend wirken und zum Klimaschutz beitragen ", so Umweltminister Berlakovich.

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