• 15.07.2009, 10:00:16
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JVP-Schaar: "Führerscheinentzug bei Gewalttätigkeit"

Junge ÖVP fordert Führerscheinentzug bei Gewalttätigkeit. Großes Abschreckungspotential quer durch alle gesellschaftlichen Schichten.

Klagenfurt (OTS) - "Wer gewalttätig wird, muss dafür auch
angemessen zur Rechenschaft gezogen werden. Statt halbherzige
Alibi-Strafen zu verhängen, die ihre Wirkung zumeist verfehlen,
müssen neue Konzepte entwickelt werden", fordert heute die
Landesobfrau der Jungen Volkspartei Kärnten, Julia Schaar, und
spricht sich für die Einführung des Salzburger Modells aus.

Konkret plädiert Schaar für den Entzug der Fahrerlaubnis bei
gewalttätigen Übergriffen bzw. für eine Sperrfrist, falls der
Betroffene noch keinen Führerschein besitzt. Schaar: "Den
Führerschein zu verlieren oder für einen gewissen Zeitraum für die
Ausbildung gesperrt zu sein, stellt für jeden einen großen Einschnitt
in den Lebensalltag dar. Das Abschreckungspotenzial wäre
dementsprechend hoch und ein Führerscheinentzug trifft im Gegensatz
zu Geldstrafen jeden gleich hart, unabhängig von Einkommen oder
gesellschaftlicher Stellung." Die JVP Landesobfrau ergänzt: "Wenn
jemand sich selbst nicht unter Kontrolle hat, dann kann er auch nicht
verantwortungsbewusst Auto fahren."

"Die aktuellen Sanktionsmechanismen wie Geldstrafen und Sozialstunden
sind, wie die niedrige Hemmschwelle bei körperlicher Gewalttätigkeit
beweist, nicht ausreichend", kritisiert Schaar und fordert ein
zielgerichtetes Gesamtpaket aus präventiven Abschreckungsmaßnahmen
aber auch entsprechende Aufklärung und Information, vor allem an den
Schulen.

(Schluss)

Rückfragehinweis:
JVP Kärnten
Mag. Julia Schaar, JVP-Landesobfrau
0676 6233 513
[email protected]

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