JVP-Schaar: "Führerscheinentzug bei Gewalttätigkeit"

Junge ÖVP fordert Führerscheinentzug bei Gewalttätigkeit. Großes Abschreckungspotential quer durch alle gesellschaftlichen Schichten.

Klagenfurt (OTS) - "Wer gewalttätig wird, muss dafür auch angemessen zur Rechenschaft gezogen werden. Statt halbherzige Alibi-Strafen zu verhängen, die ihre Wirkung zumeist verfehlen, müssen neue Konzepte entwickelt werden", fordert heute die Landesobfrau der Jungen Volkspartei Kärnten, Julia Schaar, und spricht sich für die Einführung des Salzburger Modells aus.

Konkret plädiert Schaar für den Entzug der Fahrerlaubnis bei gewalttätigen Übergriffen bzw. für eine Sperrfrist, falls der Betroffene noch keinen Führerschein besitzt. Schaar: "Den Führerschein zu verlieren oder für einen gewissen Zeitraum für die Ausbildung gesperrt zu sein, stellt für jeden einen großen Einschnitt in den Lebensalltag dar. Das Abschreckungspotenzial wäre dementsprechend hoch und ein Führerscheinentzug trifft im Gegensatz zu Geldstrafen jeden gleich hart, unabhängig von Einkommen oder gesellschaftlicher Stellung." Die JVP Landesobfrau ergänzt: "Wenn jemand sich selbst nicht unter Kontrolle hat, dann kann er auch nicht verantwortungsbewusst Auto fahren."

"Die aktuellen Sanktionsmechanismen wie Geldstrafen und Sozialstunden sind, wie die niedrige Hemmschwelle bei körperlicher Gewalttätigkeit beweist, nicht ausreichend", kritisiert Schaar und fordert ein zielgerichtetes Gesamtpaket aus präventiven Abschreckungsmaßnahmen aber auch entsprechende Aufklärung und Information, vor allem an den Schulen.

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