• 14.07.2009, 20:46:00
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"Die" Wissenschaft schafft Unwissen

Denn jeder Mensch ist anders

Wien (OTS) - Das wissenschaftliche Weltbild homogenisiert: es wird
so getan, als seien alle Menschen gleich (oder könnten gleich gemacht
werden.) Doch letztlich sind einander alle nur mehr oder weniger
ähnlich. Bildung, Gesundheit, Finanzen: überall wird verallgemeinert
oder nivelliert. Dabei wäre eigentlich das Seltene das Wertvolle...

"Wissenschaft" wird immer mehr zu einer unseligen Allianz aus
(aufgeklärt korrekter) Soziologie und (abgeklärtem) Marketing; zu
einer kollektivistischen und materialistischen Ideologie. "Wissen"
degeneriert so zur Information - oder eben gleich zur Ideologie.

Echtes Wissen bedürfte persönlicher Erfahrung. Doch die
Leitwissenschaft unserer Tage ist die Soziologie. Konstruierte
Vorstellungen, die individuelles Empfinden systematisch verdrängen...
Auf Kosten kreativer Wertschöpfung.

Dieselbe Bildung für jeden; dieselben Therapien für jeden; die
gleiche Bevormundung für alle. Selbstverständlich gibt es
Naturgesetze. Sicher sollen für jeden dieselben Gesetze gelten. Aber
müssen deswegen alle immer über einen Kamm geschoren werden?

Rückfragehinweis:
DIE MITTE - Das Medium / 0664 3245165

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